Rechtssatz RS0090391
Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)
Rechtssatznummer
RS0090391
Entscheidungsdatum
18.05.2006
Rechtssatz
Die Anlaßtat ist in den Spruch aufzunehmen.
Entscheidungstexte
- 9 Os 97/77
Entscheidungstext OGH 20.09.1977 9 Os 97/77
- 11 Os 39/78
Entscheidungstext OGH 25.04.1978 11 Os 39/78
Beisatz: Auch § 260 Abs 1 Z 2 StPO ist in den Spruch aufzunehmen, nur die Worte "ist schuldig" haben zu entfallen (WK-StPO § 430 Rz 2). (T1) Veröff: EvBl 1978/209 S 638
- 10 Os 162/79
Entscheidungstext OGH 15.04.1980 10 Os 162/79
Veröff: EvBl 1980/203 S 610
- 12 Os 153/88
Entscheidungstext OGH 18.05.1989 12 Os 153/88
Beisatz: In dem gemäß § 430 Abs 2 StPO ergehenden Urteil ist die dem Betroffenen zur Last liegenden Anlaßtat bei sonstiger Nichtigkeit nach § 281 Abs 1 Z 3 StPO im Urteilstenor zu bezeichnen. Dieser im Urteilstenor zu dekretierende Tatvorwurf ist auch für die Beschwer des öffentlichen Anklägers trotz erreichter Sanktion (Anstaltseinweisung) entscheidend. (T2) Veröff: EvBl 1989/178 S 693 = JBl 1990,261
- 15 Os 47/89
Entscheidungstext OGH 18.05.1989 15 Os 47/89
Veröff: SSt 60/33
- 12 Os 145/89
Entscheidungstext OGH 16.11.1989 12 Os 145/89
Beisatz: Jedoch kein Nachteil (§ 281 Abs 3 StPO), wenn sich das Vorliegen sämtlicher gesetzlicher Voraussetzungen für den Maßnahmenvollzug unzweifelhaft aus den Entscheidungsgründen ergibt. (T3)
- 15 Os 62/90
Entscheidungstext OGH 07.08.1990 15 Os 62/90
Beis wie T2; Veröff: JBl 1991,326
- 15 Os 30/06k
Entscheidungstext OGH 18.05.2006 15 Os 30/06k
Vgl; Beis wie T1
European Case Law Identifier (ECLI)
ECLI:AT:OGH0002:1977:RS0090391
Dokumentnummer
JJR_19770920_OGH0002_0090OS00097_7700000_001