Rechtssatz RS0098251
Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)
Rechtssatznummer
RS0098251
Entscheidungsdatum
11.06.2026
Rechtssatz
Wegen Verletzung der Vorschrift des § 240 a StPO liegt der Nichtigkeitsgrund des § 281 Abs 1 Z 3 StPO nur vor, wenn zur Hauptverhandlung Schöffen herangezogen werden, die weder bei Beginn derselben noch sonst vorher im Lauf des Kalenderjahres beeidet worden sind. Die Unterlassung der Beurkundung (§ 240 a Abs 3 StPO) einer Beeidigung steht ebensowenig unter Nichtigkeitssanktion wie ein bloß mangelhafter Hinweis auf eine solche in einem früheren Verfahren.Wegen Verletzung der Vorschrift des Paragraph 240, a StPO liegt der Nichtigkeitsgrund des Paragraph 281, Absatz eins, Ziffer 3, StPO nur vor, wenn zur Hauptverhandlung Schöffen herangezogen werden, die weder bei Beginn derselben noch sonst vorher im Lauf des Kalenderjahres beeidet worden sind. Die Unterlassung der Beurkundung (Paragraph 240, a Absatz 3, StPO) einer Beeidigung steht ebensowenig unter Nichtigkeitssanktion wie ein bloß mangelhafter Hinweis auf eine solche in einem früheren Verfahren.
Entscheidungstexte
- 9 Os 5/87
Entscheidungstext OGH 11.02.1987 9 Os 5/87
- 14 Os 147/87
Entscheidungstext OGH 21.10.1987 14 Os 147/87
- 14 Os 60/94
Entscheidungstext OGH 21.06.1994 14 Os 60/94
- 11 Os 119/95
Entscheidungstext OGH 22.08.1995 11 Os 119/95
Vgl auch
- 14 Os 132/02
Entscheidungstext OGH 03.12.2002 14 Os 132/02
Vgl auch; nur: Wegen Verletzung der Vorschrift des § 240 a StPO liegt der Nichtigkeitsgrund des § 281 Abs 1 Z 3 StPO nur vor, wenn zur Hauptverhandlung Schöffen herangezogen werden, die weder bei Beginn derselben noch sonst vorher im Lauf des Kalenderjahres beeidet worden sind. (T1)
- 12 Os 140/06i
Entscheidungstext OGH 25.01.2007 12 Os 140/06i
Auch; nur: Die Unterlassung der Beurkundung (§ 240 a Abs 3 StPO) einer Beeidigung steht nicht unter Nichtigkeitssanktion. (T2); Beisatz: Hier: § 305 Abs 1 StPO, fehlerhafte Beurkundung. (T3)
- 11 Os 104/04
Entscheidungstext OGH 23.01.2007 11 Os 104/04
Auch; nur T1; Beisatz: Die unterbliebene Schöffenbeeidigung in vorangegangenen Hauptverhandlungen begründet keine Nichtigkeit, wenn die Hauptverhandlung gemäß § 276a StPO neu durchgeführt wird. (T4); Beisatz: Hier: Beeidigung der Schöffen in der gemäß § 276a StPO neu durchgeführten Hauptverhandlung. (T5)
- 11 Os 51/11a
Entscheidungstext OGH 30.06.2011 11 Os 51/11a
Auch
- 12 Os 53/11b
Entscheidungstext OGH 07.07.2011 12 Os 53/11b
- 15 Ns 7/19a
Entscheidungstext OGH 10.04.2019 15 Ns 7/19a
Vgl; Beisatz: Das Gesetz verlangt bloß die einmalige Beeidigung der Schöffen pro Kalenderjahr. (T6)
Beisatz: Diese gilt nicht bloß für das Verfahren, in dem sie beeidet wurden, sondern auch für alle weiteren Verfahren, an denen sie als Laienrichter in Strafsachen im betreffenden Kalenderjahr teilnehmen. (T7)
- 11 Os 79/22k
Entscheidungstext OGH 27.09.2022 11 Os 79/22k
Vgl
- 15 Os 58/26g
Entscheidungstext OGH 11.06.2026 15 Os 58/26g
vgl
European Case Law Identifier (ECLI)
ECLI:AT:OGH0002:1987:RS0098251
Zuletzt aktualisiert am
21.08.2026
Dokumentnummer
JJR_19870211_OGH0002_0090OS00005_8700000_002