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Rechtssatz RS0098659×

Rechtssatz RS0098659

Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Strafrecht

Rechtssatznummer

RS0098659

Entscheidungsdatum

25.03.2026

Rechtssatz

Fällt dem Angeklagten eine gleichartige Verbrechensmenge zur Last und sind die deliktischen Angriffe im Urteilstenor nach Zeit, Ort und Gegenstand im Sinne des Paragraph 260, Ziffer eins, StPO individualisiert, bedarf es keiner näheren zahlenmäßigen Bestimmung der Einzeltaten mehr.

Entscheidungstexte

  • 10 Os 237/70
    Entscheidungstext OGH 12.10.1971 10 Os 237/70
  • 11 Os 30/82
    Entscheidungstext OGH 31.03.1982 11 Os 30/82
    Vgl auch
  • 12 Os 30/87
    Entscheidungstext OGH 11.06.1987 12 Os 30/87
    Vgl auch
  • 11 Os 91/91
    Entscheidungstext OGH 17.09.1991 11 Os 91/91
    Vgl auch
  • 12 Os 186/93
    Entscheidungstext OGH 27.01.1994 12 Os 186/93
    Vgl auch
  • 14 Os 49/02
    Entscheidungstext OGH 25.06.2002 14 Os 49/02
    Auch
  • 13 Os 164/02
    Entscheidungstext OGH 19.02.2003 13 Os 164/02
    Auch; Beisatz: Abgrenzung in einer die Einhaltung des Ne-bis-in-idem-Gebotes gewährleistenden Weise gegenüber anderen (möglichen) Taten. (T1)
  • 12 Os 149/05m
    Entscheidungstext OGH 23.02.2006 12 Os 149/05m
    Auch
  • 14 Os 127/07v
    Entscheidungstext OGH 15.01.2008 14 Os 127/07v
    Vgl auch; Beisatz: Die Zusammenfassung gleichartiger, pauschal individualisierbarer Taten ist unter dem Nichtigkeitsgrund des § 281 Abs 1 Z 3 StPO nicht zu beanstanden. (T2); Beisatz: Dennoch mögliche Zweifel sind zugunsten eines neuerlich Verurteilten unter dem Aspekt des ne-bis-in-idem Verbots zu beachten. (T3)
  • 15 Os 20/26v
    Entscheidungstext OGH 25.03.2026 15 Os 20/26v
    vgl

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1971:RS0098659

Im RIS seit

12.10.1971

Zuletzt aktualisiert am

04.05.2026

Dokumentnummer

JJR_19711012_OGH0002_0100OS00237_7000000_001