Rechtssatz RS0099498
Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)
Rechtssatznummer
RS0099498
Entscheidungsdatum
06.05.2026
Rechtssatz
Voraussetzung eines prozessordnungsgemäßen Beweisantrages ist die deutliche und bestimmte Bezeichnung des Beweismittels und des Beweisthemas (§ 222 Abs 1 StPO). Einen solchen Antrag darf das Gericht nur ablehnen, wenn das Beweisthema schon erwiesen oder unerheblich oder wenn die Beweisaufnahme unzulässig, unmöglich oder zweifelsfrei ungeeignet ist, das Beweisthema zu erhärten. Sonach ist es unstatthaft, einen Zeugenbeweis deshalb nicht zuzulassen, weil Namen und Anschrift des Zeugen erst ermittelt werden müssen, sofern nur vom Antragsteller konkrete Hinweise gegeben werden, die eine Ausforschung mit Grund erwarten lassen.Voraussetzung eines prozessordnungsgemäßen Beweisantrages ist die deutliche und bestimmte Bezeichnung des Beweismittels und des Beweisthemas (Paragraph 222, Absatz eins, StPO). Einen solchen Antrag darf das Gericht nur ablehnen, wenn das Beweisthema schon erwiesen oder unerheblich oder wenn die Beweisaufnahme unzulässig, unmöglich oder zweifelsfrei ungeeignet ist, das Beweisthema zu erhärten. Sonach ist es unstatthaft, einen Zeugenbeweis deshalb nicht zuzulassen, weil Namen und Anschrift des Zeugen erst ermittelt werden müssen, sofern nur vom Antragsteller konkrete Hinweise gegeben werden, die eine Ausforschung mit Grund erwarten lassen.
Entscheidungstexte
- 13 Os 10/91
Entscheidungstext OGH 20.03.1991 13 Os 10/91
Veröff: ZVR 1992/14 S 30
- 15 Os 164/00
Entscheidungstext OGH 14.12.2000 15 Os 164/00
nur: Voraussetzung eines prozessordnungsgemäßen Beweisantrages ist die deutliche und bestimmte Bezeichnung des Beweismittels und des Beweisthemas (§ 222 Abs 1 StPO). (T1)
- 15 Os 106/01
Entscheidungstext OGH 06.09.2001 15 Os 106/01
nur T1
- 15 Os 168/01
Entscheidungstext OGH 13.12.2001 15 Os 168/01
Auch; nur T1
- 14 Os 58/02
Entscheidungstext OGH 10.09.2002 14 Os 58/02
Auch; nur T1
- 15 Os 86/02
Entscheidungstext OGH 28.11.2002 15 Os 86/02
nur T1
- 14 Os 154/02
Entscheidungstext OGH 11.02.2003 14 Os 154/02
Auch; nur T1
- 13 Os 116/06t
Entscheidungstext OGH 20.12.2006 13 Os 116/06t
Auch; nur: Sonach ist es unstatthaft, einen Zeugenbeweis deshalb nicht zuzulassen, weil Namen und Anschrift des Zeugen erst ermittelt werden müssen, sofern nur vom Antragsteller konkrete Hinweise gegeben werden, die eine Ausforschung mit Grund erwarten lassen. (T2)
Beisatz: Hier: Ausforschungsversuch von vorneherein aussichtlos. (T3)
- 15 Os 95/10z
Entscheidungstext OGH 10.11.2010 15 Os 95/10z
nur T1
- 15 Os 28/10x
Entscheidungstext OGH 15.12.2010 15 Os 28/10x
Auch; nur T1; Bem: Nunmehr § 55 Abs 1 zweiter Satz StPO idF BGBl I 2004/19. (T4)
- 12 Os 109/11p
Entscheidungstext OGH 20.09.2011 12 Os 109/11p
Auch; nur T1
- 15 Os 119/11f
Entscheidungstext OGH 29.02.2012 15 Os 119/11f
Auch; nur T1
- 13 Os 151/11x
Entscheidungstext OGH 19.01.2012 13 Os 151/11x
Auch; nur T1
- 11 Os 77/13b
Entscheidungstext OGH 23.07.2013 11 Os 77/13b
Auch; nur T1
- 11 Os 12/15x
Entscheidungstext OGH 10.03.2015 11 Os 12/15x
Auch
- 11 Os 39/15t
Entscheidungstext OGH 25.06.2015 11 Os 39/15t
Auch
- 14 Os 89/17w
Entscheidungstext OGH 29.05.2018 14 Os 89/17w
Auch
- 12 Os 49/19a
Entscheidungstext OGH 27.06.2019 12 Os 49/19a
- 12 Os 69/22x
Entscheidungstext OGH 18.08.2022 12 Os 69/22x
Vgl
- 15 Os 139/25t
Entscheidungstext OGH 06.05.2026 15 Os 139/25t
vgl
European Case Law Identifier (ECLI)
ECLI:AT:OGH0002:1991:RS0099498
Zuletzt aktualisiert am
27.07.2026
Dokumentnummer
JJR_19910320_OGH0002_0130OS00010_9100000_001