Rechtssatz RS0101502
Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)
Rechtssatznummer
RS0101502
Geschäftszahl
13Os150/81; 14Os100/89; 15Os149/90 (15Os150/90); 11Os117/91 (11Os118/91); 15Os65/93; 1Ob97/24g
Entscheidungsdatum
25.03.2025
Rechtssatz
Heranziehung der Autonomen Honorar-Richtlinien als Berechnungsgrundlage für die Angemessenheit der beanspruchten Entlohnung.
Entscheidungstexte
- 13 Os 150/81
Entscheidungstext OGH 19.07.1982 13 Os 150/81
Beisatz: Für die Ermittlung der angemessenen Entlohnung eines Rechtsanwalts als Verteidiger in Strafsachen stellen die AHR eine maßgebliche Erkenntnisquelle der (hier zu § 3 Abs 1 Z 2 lit c GebAG, wenn ein Rechtsanwalt wegen einer Zeugenvernehmung eine Verteidigung durch einen Substituten verrichten lassen muß). (T1); Veröff: EvBl 1983/46 S 166
Vgl auch; VwGH vom 04.03.1983, 81/17/0110; Veröff: AnwBl 1983,334
- 14 Os 100/89
Entscheidungstext OGH 30.08.1989 14 Os 100/89
Vgl auch; Beisatz: Allerdings ohne Bindung; es steht im Ermessen des die Kostenbestimmung nach § 395 StPO vornehmenden Gerichtes, die Ansätze dieser Richtlinien als auf den Einzelfall allenfalls nicht anwendbar zu erachten. (T2) Veröff: SSt 60/53 = AnwBl 1990,398
- 15 Os 149/90
Entscheidungstext OGH 07.02.1991 15 Os 149/90
Vgl auch; Beis wie T2
- 11 Os 117/91
Entscheidungstext OGH 29.10.1991 11 Os 117/91
Vgl auch; Beis wie T2
- 15 Os 65/93
Entscheidungstext OGH 19.08.1993 15 Os 65/93
Vgl auch; Beis wie T2
- 1 Ob 97/24g
Entscheidungstext OGH Zurückweisung mangels erheblicher Rechtsfrage 25.03.2025 1 Ob 97/24g
Beisatz: Es steht im Ermessen der Strafgerichte, ob sie die Allgemeinen Honorar-Kriterien (AHK) im jeweiligen Einzelfall als Maßstab für die Angemessenheit rechtsanwaltlicher Leistungen heranziehen oder nicht. (T3)
European Case Law Identifier (ECLI)
ECLI:AT:OGH0002:1982:RS0101502
Zuletzt aktualisiert am
12.06.2025
Dokumentnummer
JJR_19820719_OGH0002_0130OS00150_8100000_002