Rechtssatz RS0106183
Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)
Rechtssatznummer
RS0106183
Entscheidungsdatum
27.11.2014
Norm
AußStrG §17
ZPO §146ff
BStG §20 Abs3
Krnt NaturschutzG §49 Abs5
Krnt NationalparkG §13 Abs5
MRG §40 Abs1 Satz4
WRG §117 Abs4
Rechtssatz
Ist in einem Gesetz für die Entscheidung über einen Anspruch die sukzessive Kompetenz von Verwaltungsbehörden und Gerichten vorgesehen, so ist die für die Anrufung des Gerichtes bestimmte Frist - sofern sich aus diesem Gesetz nichts Gegenteiliges ergibt - eine verfahrensrechtliche Frist. Gegen deren Versäumung kann daher die Wiedereinsetzung in den vorigen Stand bewilligt werden.
Entscheidungstexte
- 3 Ob 2360/96x
Entscheidungstext OGH 07.10.1996 3 Ob 2360/96x
Verstärkter Senat; Veröff: SZ 69/224
- 1 Ob 72/97p
Entscheidungstext OGH 27.08.1997 1 Ob 72/97p
Veröff: SZ 70/159
- 1 Ob 207/98t
Entscheidungstext OGH 23.03.1999 1 Ob 207/98t
Vgl auch; Veröff: SZ 72/47
- 1 Ob 210/00i
Entscheidungstext OGH 28.11.2000 1 Ob 210/00i
Vgl; Beisatz: Die Entscheidung der Verwaltungsbehörde tritt gemäß § 117 Abs 4 zweiter Satz WRG mit der rechtzeitigen Erhebung des Antrags auf gerichtliche Entscheidung außer Kraft. Da diese Rechtsfolge schon ex lege eintritt, bedarf es der Feststellung des Außerkrafttretens des Bescheids der Bezirksverwaltungsbehörde nicht. (T1)
- 1 Ob 157/14s
Entscheidungstext OGH 27.11.2014 1 Ob 157/14s
European Case Law Identifier (ECLI)
ECLI:AT:OGH0002:1996:RS0106183
Zuletzt aktualisiert am
19.03.2015
Dokumentnummer
JJR_19961007_OGH0002_0030OB02360_96X0000_001