Rechtssatz RS0003256
Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)
Rechtssatznummer
RS0003256
Entscheidungsdatum
22.05.2024
Rechtssatz
Streitige Tatsachen dürfen im Verteilungsbeschluss auch dann nicht festgestellt werden, wenn sie sich und damit die Gründe des Widerspruchs mit den Mitteln des Exekutionsverfahrens klären ließen, also die zur Entscheidung hinreichenden Beweise in der Verteilungstagsatzung aufgenommen werden könnten.
Entscheidungstexte
- 3 Ob 17/83
Entscheidungstext OGH 06.07.1983 3 Ob 17/83
- 3 Ob 163/83
Entscheidungstext OGH 30.11.1983 3 Ob 163/83
Beisatz: Dies gilt auch, wenn die Tatumstände durch Aufnahme des Urkundenbeweises zu ermitteln sind. (T1)
- 3 Ob 11/88
Entscheidungstext OGH 20.04.1988 3 Ob 11/88
- 3 Ob 26/88
Entscheidungstext OGH 13.07.1988 3 Ob 26/88
JBl 1988,796 = BankArch 1989,322
- 3 Ob 41/89
Entscheidungstext OGH 24.05.1989 3 Ob 41/89
BankArch 1989,1225
- 3 Ob 187/05d
Entscheidungstext OGH 20.10.2005 3 Ob 187/05d
- 3 Ob 283/05x
Entscheidungstext OGH 25.01.2006 3 Ob 283/05x
- 3 Ob 258/08z
Entscheidungstext OGH 17.12.2008 3 Ob 258/08z
- 3 Ob 83/10t
Entscheidungstext OGH 30.06.2010 3 Ob 83/10t
Auch
- 3 Ob 3/20t
Entscheidungstext OGH 26.02.2020 3 Ob 3/20t
Vgl; Beis wie T1; Beisatz: Die Frage der inhaltlichen Richtigkeit einer Kontoaufstellung ist auch dann nicht im Meistbotsverteilungsverfahren zu klären, wenn sich Bedenken gegen die Richtigkeit aus vom Pfandgläubiger selbst erstellten bzw vorgelegten Urkunden ergeben. (T2)
- 8 Ob 130/23k
Entscheidungstext OGH Ordentliche Erledigung (Sachentscheidung) 22.05.2024 8 Ob 130/23k
Beisatz wie T1
European Case Law Identifier (ECLI)
ECLI:AT:OGH0002:1983:RS0003256
Zuletzt aktualisiert am
16.08.2024
Dokumentnummer
JJR_19830706_OGH0002_0030OB00017_8300000_003