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Rechtssatz RS0014156×

Rechtssatz RS0014156

Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Zivilrecht

Rechtssatznummer

RS0014156

Geschäftszahl

5Ob33/75; 5Ob304/77; 5Ob578/77; 3Ob537/78; 4Ob528/79; 5Ob756/79; 2Ob594/79; 7Ob534/80; 2Ob533/80; 3Ob542/80; 4Ob103/80; 6Ob687/81; 3Ob666/82; 6Ob674/83; 4Ob137/84; 14Ob103/86 (14Ob104/86); 4Ob588/89; 8Ob554/89; 10Ob347/97w; 8Ob22/11k; 1Ob257/11t; 5Ob14/13i; 9Ob84/14i; 7Ob106/17i

Entscheidungsdatum

29.11.2017

Rechtssatz

Ob die Umstände ergeben, dass der Handelnde nicht im eigenen, sondern in fremden Namen handeln will, ist unter Berücksichtigung der Verkehrssitte (Paragraph 863, Absatz 2, ABGB) mit einer natürlichen Rechtsauffassung der dem Rechtsverkehr zugrunde liegenden Lebensverhältnisse zu würdigen.

Entscheidungstexte

  • 5 Ob 33/75
    Entscheidungstext OGH 18.03.1975 5 Ob 33/75
    Veröff: ImmZ 1975,206 = JBl 1976,40
  • 5 Ob 304/77
    Entscheidungstext OGH 06.07.1977 5 Ob 304/77
    Anm: Veröff: MietSlg 27131 = HS 10176
  • 5 Ob 578/77
    Entscheidungstext OGH 13.09.1977 5 Ob 578/77
    Veröff: SZ 50/119
  • 3 Ob 537/78
    Entscheidungstext OGH 21.02.1978 3 Ob 537/78
    Veröff: HS 10190
  • 4 Ob 528/79
    Entscheidungstext OGH 12.06.1979 4 Ob 528/79
    Beisatz: §§ 18, 19 GmbHG (T1)
  • 5 Ob 756/79
    Entscheidungstext OGH 15.01.1980 5 Ob 756/79
  • 2 Ob 594/79
    Entscheidungstext OGH 15.04.1980 2 Ob 594/79
    Beisatz: Vom Handelnden muß gefordert werden, daß sein Zuordnungswille erkennbar ist, sei es auch nur aus Umständen, unter denen der Rechtsakt gesetzt wird. (T2) Veröff: HS 10212
  • 7 Ob 534/80
    Entscheidungstext OGH 08.05.1980 7 Ob 534/80
  • 2 Ob 533/80
    Entscheidungstext OGH 16.09.1980 2 Ob 533/80
    Beis wie T2; Veröff: HS 10220
  • 3 Ob 542/80
    Entscheidungstext OGH 25.03.1981 3 Ob 542/80
  • 4 Ob 103/80
    Entscheidungstext OGH 19.05.1981 4 Ob 103/80
    Veröff: dazu Hügel JBl 1983,449 = EvBl 1981/168 S 492 = Arb 9973
  • 6 Ob 687/81
    Entscheidungstext OGH 02.09.1981 6 Ob 687/81
    Beisatz: Wer in einem deutlich mit dem Namen einer Firma bezeichneten Büro ein Geschäft anbahnt, gibt damit mangels anderer ausdrücklicher Erklärung auch seinerseits zu erkennen, daß er das Geschäft mit dieser Firma gilt die Vermutung, daß er namens der so bezeichneten Firma auftritt. (T3)
  • 3 Ob 666/82
    Entscheidungstext OGH 15.12.1982 3 Ob 666/82
  • 6 Ob 674/83
    Entscheidungstext OGH 09.06.1983 6 Ob 674/83
    Auch
  • 4 Ob 137/84
    Entscheidungstext OGH 25.03.1986 4 Ob 137/84
    Veröff: JBl 1987,60
  • 14 Ob 103/86
    Entscheidungstext OGH 01.07.1986 14 Ob 103/86
    Veröff: JBl 191987,198
  • 4 Ob 588/89
    Entscheidungstext OGH 07.11.1989 4 Ob 588/89
    Vgl auch
  • 8 Ob 554/89
    Entscheidungstext OGH 10.05.1990 8 Ob 554/89
    nur: Ob die Umstände ergeben, daß der Handelnde nicht im eigenen, sondern in fremden Namen handeln will, ist unter Berücksichtigung der Verkehrssitte zu würdigen. (T4)
  • 10 Ob 347/97w
    Entscheidungstext OGH 13.01.1998 10 Ob 347/97w
    Vgl auch
  • 8 Ob 22/11k
    Entscheidungstext OGH 22.03.2011 8 Ob 22/11k
    Auch
  • 1 Ob 257/11t
    Entscheidungstext OGH 31.01.2012 1 Ob 257/11t
    Auch
  • 5 Ob 14/13i
    Entscheidungstext OGH 28.08.2013 5 Ob 14/13i
    Vgl auch
  • 9 Ob 84/14i
    Entscheidungstext OGH 25.02.2015 9 Ob 84/14i
    Auch; Beisatz: Für den Geschäftspartner muss das Handeln im fremden Namen nach der Verkehrssitte ohne weiteres oder zumindest aus den besonderen Umständen eindeutig erkennbar sein. (T5)
  • 7 Ob 106/17i
    Entscheidungstext OGH 29.11.2017 7 Ob 106/17i

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1975:RS0014156

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

23.10.2025

Dokumentnummer

JJR_19750318_OGH0002_0050OB00033_7500000_001