Rechtssatz RS0018811
Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)
Rechtssatznummer
RS0018811
Entscheidungsdatum
06.04.2016
Rechtssatz
Unvorhergesehene und erhebliche nachträgliche Erschwerung der geschuldeten Leistung kann einen wichtigen Grund für die Auflösung eines Dauerschuldverhältnisses bilden.
Entscheidungstexte
- 5 Ob 605/76
Entscheidungstext OGH 15.06.1976 5 Ob 605/76
- 5 Ob 689/76
Entscheidungstext OGH 07.12.1976 5 Ob 689/76
- 1 Ob 524/85
Entscheidungstext OGH 17.04.1985 1 Ob 524/85
- 5 Ob 650/88
Entscheidungstext OGH 10.01.1989 5 Ob 650/88
- 1 Ob 340/98a
Entscheidungstext OGH 23.03.1999 1 Ob 340/98a
Auch
- 6 Ob 182/13b
Entscheidungstext OGH 28.11.2013 6 Ob 182/13b
Vgl auch; Beisatz: Bei unternehmerischen Fehlentscheidungen, die zu einem wirtschaftlichen Misserfolg und zur Insolvenzgefahr beim Monopolisten führen, kommt es für die Frage, ob dies kostenmäßig auf die Kunden im Weg der Änderungskündigung überwälzt werden kann, darauf an, ob im Vorhinein, also im Zeitpunkt der Entscheidung, die Fehlerhaftigkeit der unternehmerischen Entscheidung erkennbar war. (T1)
- 9 ObA 80/14a
Entscheidungstext OGH 25.02.2015 9 ObA 80/14a
Vgl; Beisatz: Dafür genügt nicht schon, dass die Leistung auf einer Seite schwieriger oder kostenintensiver geworden wäre. (T2); Veröff: SZ 2015/12
- 1 Ob 60/15b
Entscheidungstext OGH 23.04.2015 1 Ob 60/15b
Vgl auch; Beisatz: Selbst vorwerfbare, weil vorhersehbare Fehleinschätzungen (Kalkulationsfehler), die dazu führen, dass für einen kostendeckenden Betrieb zu geringe Entgelte angesetzt wurden, berechtigen zu einer Änderungskündigung durch den Monopolisten, wenn andernfalls die Insolvenz droht. (T3)
- 7 Ob 201/15g
Entscheidungstext OGH 06.04.2016 7 Ob 201/15g
European Case Law Identifier (ECLI)
ECLI:AT:OGH0002:1976:RS0018811
Zuletzt aktualisiert am
09.03.2017
Dokumentnummer
JJR_19760615_OGH0002_0050OB00605_7600000_001