Rechtssatz RS0021868
Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)
Rechtssatznummer
RS0021868
Entscheidungsdatum
26.08.2024
Rechtssatz
Ansprüche aus "zweckverfehlenden" Arbeitsleistungen, die inhaltlich nach § 1152 ABGB zu beurteilen sind, unterliegen der dreijährigen Verjährungszeit nach § 1486 Z 5 ABGB (Ablehnung von Apathy, DRdA 1986,319 ff).Ansprüche aus "zweckverfehlenden" Arbeitsleistungen, die inhaltlich nach Paragraph 1152, ABGB zu beurteilen sind, unterliegen der dreijährigen Verjährungszeit nach Paragraph 1486, Ziffer 5, ABGB (Ablehnung von Apathy, DRdA 1986,319 ff).
Entscheidungstexte
- 3 Ob 589/86
Entscheidungstext OGH 27.01.1988 3 Ob 589/86
Veröff: SZ 61/16 = EvBl 1988/95 S 460
- 6 Ob 664/88
Entscheidungstext OGH 24.11.1988 6 Ob 664/88
- 9 ObA 31/93
Entscheidungstext OGH 31.03.1993 9 ObA 31/93
Auch
- 9 ObA 157/97x
Entscheidungstext OGH 26.11.1997 9 ObA 157/97x
- 9 ObA 207/98a
Entscheidungstext OGH 02.09.1998 9 ObA 207/98a
Auch
- 9 ObA 39/00a
Entscheidungstext OGH 17.05.2000 9 ObA 39/00a
Vgl auch; Beisatz: Ein auf § 1431 ABGB gestützter Anspruch auf Rückzahlung von irrtümlich zuviel gezahlten Arbeitsentgelt verjährt in analoger Anwendung des § 1486 Z 5 ABGB nach drei Jahren. (T1)
- 9 Ob 291/01m
Entscheidungstext OGH 19.12.2001 9 Ob 291/01m
Auch
- 6 Ob 51/05a
Entscheidungstext OGH 06.10.2005 6 Ob 51/05a
Beisatz: Die Verjährungsfrist (die Fälligkeit) beginnt erst mit dem Zeitpunkt, mit dem objektiv hinreichende Anhaltspunkte dafür gegeben sind, dass mit der Erfüllung der Zusage oder der Erwartung nicht mehr gerechnet werden kann. Hier: Bei vergeblicher Erwartung einer Zuwendung von Todes wegen beginnt die dreijährige Verjährungsfrist für den Anspruch auf Entgelt aus zweckverfehlenden Arbeitsleistungen daher im Allgemeinen mit dem Tag zu laufen, an dem der Leistende im Abhandlungsverfahren vom Inhalt der letztwilligen Verfügung, die seine Erwartung zunichte macht, Kenntnis erlangt. (T2)
- 8 ObA 46/07h
Entscheidungstext OGH 30.08.2007 8 ObA 46/07h
Beis wie T2 nur: Die Verjährungsfrist (die Fälligkeit) beginnt erst mit dem Zeitpunkt, mit dem objektiv hinreichende Anhaltspunkte dafür gegeben sind, dass mit der Erfüllung der Zusage oder der Erwartung nicht mehr gerechnet werden kann. (T3)
- 1 Ob 32/08z
Entscheidungstext OGH 03.04.2008 1 Ob 32/08z
Vgl auch; Beis wie T1; Veröff: SZ 2008/40
- 9 Ob 5/08p
Entscheidungstext OGH 02.06.2009 9 Ob 5/08p
Vgl; Veröff: SZ 2009/73
- 9 ObA 102/09d
Entscheidungstext OGH 26.08.2009 9 ObA 102/09d
- 5 Ob 174/09p
Entscheidungstext OGH 15.12.2009 5 Ob 174/09p
Beisatz: An dieser Ansicht hält der Oberste Gerichtshof auch trotz der von einem Teil der Lehre geäußerten Kritik ausdrücklich fest. (T4)
- 2 Ob 185/11m
Entscheidungstext OGH 24.04.2012 2 Ob 185/11m
Vgl auch; Vgl Beis wie T1
- 9 ObA 87/13d
Entscheidungstext OGH 24.07.2013 9 ObA 87/13d
Auch; Beis wie T1
- 1 Ob 165/21b
Entscheidungstext OGH 12.10.2021 1 Ob 165/21b
- 9 ObA 50/23b
Entscheidungstext OGH Ordentliche Erledigung (Sachentscheidung) 26.06.2024 9 ObA 50/23b
- 8 Ob 49/24z
Entscheidungstext OGH Zurückweisung mangels erheblicher Rechtsfrage 26.08.2024 8 Ob 49/24z
vgl; Beisatz: Hier: Dreijährige Verjährungsfrist für die Rückforderung irrtümlich zu viel gezahlter Abfertigungsbeträge aus einem Dienstverhältnis. (T5)
European Case Law Identifier (ECLI)
ECLI:AT:OGH0002:1988:RS0021868
Zuletzt aktualisiert am
09.10.2024
Dokumentnummer
JJR_19880127_OGH0002_0030OB00589_8600000_001