Rechtssatz RS0033022
Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)
Rechtssatznummer
RS0033022
Entscheidungsdatum
25.02.2026
Rechtssatz
Die Verjährung wird nicht unterbrochen, wenn der Zessionar die Forderung zwar vor Ablauf der Verjährungsfrist einklagt, sie aber erst danach wirksam erwirbt.
Entscheidungstexte
- 5 Ob 679/81
Entscheidungstext OGH 12.01.1982 5 Ob 679/81
- 5 Ob 1/85
Entscheidungstext OGH 29.01.1985 5 Ob 1/85
Veröff: ImmZ 1985,301
- 1 Ob 512/88
Entscheidungstext OGH 10.02.1988 1 Ob 512/88
- 1 Ob 638/95
Entscheidungstext OGH 11.03.1996 1 Ob 638/95
Beisatz: Hier: Die vor Eintritt der Streitanhängigkeit vom Kläger abgetretene Klagsforderung wird diesem während des Verfahrens rückzediert. (T1)
Veröff: SZ 69/57
- 2 Ob 268/06k
Entscheidungstext OGH 30.08.2007 2 Ob 268/06k
- 2 Ob 143/10h
Entscheidungstext OGH 14.07.2011 2 Ob 143/10h
Beisatz: War der Zessionar aber ohnehin aus anderem Grund forderungsberechtigt, so kommt es für die Unterbrechungswirkung nicht darauf an, aus welchem Grund sich die Forderung in seiner Rechtszuständigkeit befand. (T2)
Bem: Vgl 5 Ob 1/85. (T3)
- 6 Ob 54/17k
Entscheidungstext OGH 19.04.2017 6 Ob 54/17k
- 7 Ob 102/18b
Entscheidungstext OGH 20.03.2019 7 Ob 102/18b
Ähnlich; Beisatz: Eine erst nach Ablauf der Verjährungsfrist erteilte Zustimmung des Überweisungsgläubigers zur Klagsführung ändert am Umstand der Verjährung nichts. (T4)
- 10 Ob 56/19m
Entscheidungstext OGH 15.10.2019 10 Ob 56/19m
- 7 Ob 203/25s
Entscheidungstext OGH Ordentliche Erledigung (Sachentscheidung) 25.02.2026 7 Ob 203/25s
Beisatz: Die verjährungsunterbrechende Wirkung der Klagsführung kommt dem Zessionar, der eine dem Verjährungseinwand ausgesetzte Forderung geltend macht, erst dann zu, wenn er die Forderung wirksam erworben hat. Dafür trifft ihn die Behauptungs- und Beweislast. (T5)
European Case Law Identifier (ECLI)
ECLI:AT:OGH0002:1982:RS0033022
Zuletzt aktualisiert am
15.05.2026
Dokumentnummer
JJR_19820112_OGH0002_0050OB00679_8100000_001