Rechtssatz RS0057621
Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)
Rechtssatznummer
RS0057621
Entscheidungsdatum
16.12.2025
Rechtssatz
Wenn die Beiträge der Ehegatten im Sinne des § 83 EheG gleich gewichtig sind, entspricht es der Billigkeit, die Ehewohnung jenem Ehegatten zu überlassen, der darauf mehr angewiesen ist (5 Ob 770/81, 3 Ob 560/82) bzw demjenigen, in dessen Haushalt die Kinder verbleiben.Wenn die Beiträge der Ehegatten im Sinne des Paragraph 83, EheG gleich gewichtig sind, entspricht es der Billigkeit, die Ehewohnung jenem Ehegatten zu überlassen, der darauf mehr angewiesen ist (5 Ob 770/81, 3 Ob 560/82) bzw demjenigen, in dessen Haushalt die Kinder verbleiben.
Entscheidungstexte
- 6 Ob 714/82
Entscheidungstext OGH 01.09.1982 6 Ob 714/82
- 2 Ob 574/84
Entscheidungstext OGH 05.06.1984 2 Ob 574/84
nur: Wenn die Beiträge der Ehegatten im Sinne des § 83 EheG gleich gewichtig sind, entspricht es der Billigkeit, die Ehewohnung jenem Ehegatten zu überlassen in dessen Haushalt die Kinder verbleiben. (T1)
- 6 Ob 590/86
Entscheidungstext OGH 19.06.1986 6 Ob 590/86
Vgl auch; nur T1
- 1 Ob 512/87
Entscheidungstext OGH 18.02.1987 1 Ob 512/87
- 7 Ob 661/87
Entscheidungstext OGH 24.09.1987 7 Ob 661/87
nur: Wenn die Beiträge der Ehegatten im Sinne des § 83 EheG gleich gewichtig sind, entspricht es der Billigkeit, die Ehewohnung jenem Ehegatten zu überlassen, der darauf mehr angewiesen ist. (T2)
- 2 Ob 629/87
Entscheidungstext OGH 22.12.1987 2 Ob 629/87
- 6 Ob 545/89
Entscheidungstext OGH 18.05.1989 6 Ob 545/89
nur T2
- 2 Ob 581/90
Entscheidungstext OGH 10.10.1990 2 Ob 581/90
nur T1
- 8 Ob 695/89
Entscheidungstext OGH 29.01.1991 8 Ob 695/89
Veröff: JBl 1991,458
- 1 Ob 542/95
Entscheidungstext OGH 27.03.1995 1 Ob 542/95
Beisatz: Es hat aber stets eine nähere Überprüfung im Einzelfall zu erfolgen. (T3)
- 3 Ob 2224/96x
Entscheidungstext OGH 09.07.1997 3 Ob 2224/96x
nur T1
- 2 Ob 158/02b
Entscheidungstext OGH 27.06.2002 2 Ob 158/02b
Auch
- 1 Ob 149/02x
Entscheidungstext OGH 30.09.2002 1 Ob 149/02x
Vgl auch; Beisatz: Eine Entschädigung ist vielmehr erst dann als billig anzusehen, wenn sie von der Gemeinschaft der Normunterworfenen auf der Grundlage tragender Grundsätze der gesamten Rechtsordnung und der Umstände des Einzelfalls als gerecht empfunden wird. Diesem Maßstab im jeweiligen Einzelfall gerecht zu werden, ist eine Aufgabe, die der Gesetzgeber den Gerichten in vielen Einzelfragen der staatlichen Vollziehung anvertraut, weil sich das in den unterschiedlichen Einzelfällen Billige eben nicht im abstrakten Korsett generalisierender gesetzlicher Tatbestände definieren lässt. (T4); Veröff: SZ 2002/124
- 1 Ob 46/14t
Entscheidungstext OGH 27.03.2014 1 Ob 46/14t
Auch
- 1 Ob 33/15g
Entscheidungstext OGH 23.04.2015 1 Ob 33/15g
Auch
- 1 Ob 196/18g
Entscheidungstext OGH 21.11.2018 1 Ob 196/18g
Beis wie T3
- 1 Ob 141/21y
Entscheidungstext OGH 07.09.2021 1 Ob 141/21y
nur T2; Beis wie T3
- 1 Ob 175/25d
Entscheidungstext OGH Zurückweisung mangels erheblicher Rechtsfrage 16.12.2025 1 Ob 175/25d
nur T2; Beisatz wie T3
European Case Law Identifier (ECLI)
ECLI:AT:OGH0002:1982:RS0057621
Zuletzt aktualisiert am
10.02.2026
Dokumentnummer
JJR_19820901_OGH0002_0060OB00714_8200000_002