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Rechtssatz RS0060261×

Rechtssatz RS0060261

Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Zivilrecht

Rechtssatznummer

RS0060261

Entscheidungsdatum

01.03.2017

Rechtssatz

Die Vormerkung eines den Gegenstand der grundbücherlichen Eintragung bildenden Rechtes (Paragraph 9, GBG) ist nur dann zulässig, wenn auch die Einverleibung dieses Rechtes stattfinden könnte. Die Vormerkung eines erst künftig entstehenden Rechtes zu Sicherungszwecken ist im GBG nicht vorgesehen und daher abzulehnen. Unzulässige Eintragungen können auch durch Parteienvereinbarung nicht verbücherungsfähig gemacht werden.

Entscheidungstexte

  • 5 Ob 339/61
    Entscheidungstext OGH 13.12.1961 5 Ob 339/61
    Veröff: SZ 34/192 = EvBl 1962/219 S 245
  • 1 Ob 212/75
    Entscheidungstext OGH 08.10.1975 1 Ob 212/75
    Vgl auch; Beisatz: Anwartschaft auf Wohnrecht. (T1)
    Veröff: EvBl 1976/114 S 214
  • 5 Ob 172/08t
    Entscheidungstext OGH 25.11.2008 5 Ob 172/08t
    Beisatz: Aufschiebend bedingte Rechte können vor Eintritt der Bedingung im Grundbuch nicht eingetragen werden. (T2)
    Beisatz: Für ein aufschiebend bedingtes Recht kommt auch eine Vormerkung nicht in Frage. (T3)
    Veröff: SZ 2008/175
  • 5 Ob 165/09i
    Entscheidungstext OGH 25.03.2010 5 Ob 165/09i
    Auch; Beisatz: Hier: Für eine Abschreibung eines Trennstücks kommt eine Vormerkung nach §§ 8 Z 2, 35 ff GBG nicht in Frage. (T4)
    Bem: Siehe auch RS0125807. (T5)
    Veröff: SZ 2010/30
  • 5 Ob 240/12y
    Entscheidungstext OGH 24.01.2013 5 Ob 240/12y
    Auch; Beis wie T3
  • 5 Ob 120/13b
    Entscheidungstext OGH 16.07.2013 5 Ob 120/13b
    Auch; Beis wie T3
  • 5 Ob 8/17p
    Entscheidungstext OGH 01.03.2017 5 Ob 8/17p
    Auch; Beis wie T2

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1961:RS0060261

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

13.04.2017

Dokumentnummer

JJR_19611213_OGH0002_0050OB00339_6100000_002