Rechtssatz RS0080162
Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)
Rechtssatznummer
RS0080162
Entscheidungsdatum
22.04.2014
Rechtssatz
Wurde die Vollmacht des Vermittlungsagenten zur Entgegennahme von Versicherungsverträgen in keiner Weise beschränkt, so bleiben die von dem Antragsteller mit dem Agenten mündlich getroffenen Verabredungen auch dann gültig, wenn sie in den Antragsschein nicht aufgenommen wurden.
Entscheidungstexte
- 1 Ob 173/34
Entscheidungstext OGH 20.03.1934 1 Ob 173/34
Veröff: SZ 16/61
- 7 Ob 70/75
Entscheidungstext OGH 24.04.1975 7 Ob 70/75
Ähnlich; Beisatz: Der aus schriftlichen und mündlichen Erklärungen zusammengesetzte Antrag gilt dem Versicherer in dieser Gesamtheit zugekommen. (T1) Veröff: SZ 48/52 = JBl 1975,592 = VersR 1976,1195 = VersRdSch 1976,186 (Lorenz-Liburnau, 37) = ZVR 1976/81 S 82 mit Glosse von Migsch; hiezu Iro, Konkurrenz von Dissens und Irrtum? ZVR 1976,325; hiezu Glosse von Migsch in ZVR 1976,350
- 7 Ob 270/98a
Entscheidungstext OGH 30.03.1999 7 Ob 270/98a
Vgl auch; Veröff: SZ 72/60
- 7 Ob 43/04f
Entscheidungstext OGH 17.03.2004 7 Ob 43/04f
Auch
- 7 Ob 131/06z
Entscheidungstext OGH 17.01.2007 7 Ob 131/06z
Vgl auch; Beisatz: Eine nur allgemein gehaltene Klausel (dass alle Erklärungen nur gültig seien, „wenn sie schriftlich erfolgen und firmenmäßig gezeichnet sind") der AVB kann keine einem Verbraucher gegenüber wirksame Vollmachtsbeschränkung anordnen. (T2); Veröff: SZ 2007/2
- 7 Ob 125/08w
Entscheidungstext OGH 27.08.2008 7 Ob 125/08w
Veröff: SZ 2008/121
- 7 Ob 20/14p
Entscheidungstext OGH 22.04.2014 7 Ob 20/14p
European Case Law Identifier (ECLI)
ECLI:AT:OGH0002:1934:RS0080162
Zuletzt aktualisiert am
29.12.2025
Dokumentnummer
JJR_19340320_OGH0002_0010OB00173_3400000_001