Rechtssatz RS0106326
Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)
Rechtssatznummer
RS0106326
Entscheidungsdatum
30.03.2022
Rechtssatz
Bei der Auslegung von Parteiprozesshandlungen nach deren objektivem Erklärungsgehalt ist jener Variante der Vorzug zu geben, die es erlaubt, eine prozessuale Willenserklärung als wirksame Prozesshandlung anzusehen.
Entscheidungstexte
- 1 Ob 2054/96g
Entscheidungstext OGH 26.07.1996 1 Ob 2054/96g
- 10 Ob 101/07m
Entscheidungstext OGH 27.11.2007 10 Ob 101/07m
- 8 ObA 45/10s
Entscheidungstext OGH 22.07.2010 8 ObA 45/10s
- 8 ObA 44/10v
Entscheidungstext OGH 22.07.2010 8 ObA 44/10v
- 3 Ob 127/12s
Entscheidungstext OGH 19.09.2012 3 Ob 127/12s
Beisatz: Hier: Exekutionsantrag (T1); Veröff: SZ 2012/93
- 3 Ob 156/13g
Entscheidungstext OGH 19.02.2014 3 Ob 156/13g
- 3 Ob 240/19v
Entscheidungstext OGH 26.02.2020 3 Ob 240/19v
- 8 ObA 12/22f
Entscheidungstext OGH 30.03.2022 8 ObA 12/22f
Vgl; Beisatz: Hier: Auslegung einer Kündigungsanfechtungsklage dahin, dass sie nicht unter der Bedingung der Erfolglosigkeit einer Klage auf Feststellung des Bestandes eines Arbeitsverhältnisses infolge Betriebsübergangs steht. (T2)
European Case Law Identifier (ECLI)
ECLI:AT:OGH0002:1996:RS0106326
Zuletzt aktualisiert am
02.06.2022
Dokumentnummer
JJR_19960726_OGH0002_0010OB02054_96G0000_002