Rechtssatz RS0106909
Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)
Rechtssatznummer
RS0106909
Entscheidungsdatum
24.03.2015
Rechtssatz
Die bloße Behauptung eines die Freiheit des Eigentums beschränkenden Rechts ist noch keine Anmaßung, daher nicht mit der actio negatoria abzuwehren, sie kann aber eine negative Feststellungsklage begründen.
Entscheidungstexte
- 1 Ob 2003/96g
Entscheidungstext OGH 26.11.1996 1 Ob 2003/96g
- 8 Ob 41/98g
Entscheidungstext OGH 25.06.1998 8 Ob 41/98g
- 6 Ob 80/98b
Entscheidungstext OGH 10.09.1998 6 Ob 80/98b
Vgl aber
- 3 Ob 295/98y
Entscheidungstext OGH 15.09.1999 3 Ob 295/98y
- 6 Ob 209/00d
Entscheidungstext OGH 15.03.2001 6 Ob 209/00d
Beisatz: Eine solche Behauptung kann dann eine Anmaßung im Sinn eines Eigentumseingriffes nach § 523 ABGB darstellen, wenn vom Dritten infolge dieser ihm gegenüber aufgestellten Behauptung eine faktische Störungshandlung zu erwarten ist. (T1)
- 8 Ob 51/03p
Entscheidungstext OGH 26.02.2004 8 Ob 51/03p
Beis wie T1; Beisatz: Etwa dann, wenn die Berühmung des vermeintlichen Servitutsberechtigten gegenüber einem Mieter erfolgt, der sich dann zur abgeleiteten Servitutsausübung für berechtigt hält. (T2)
- 6 Ob 70/14h
Entscheidungstext OGH 19.11.2014 6 Ob 70/14h
- 8 Ob 62/14x
Entscheidungstext OGH 24.03.2015 8 Ob 62/14x
Auch; Beis ähnlich wie T1
European Case Law Identifier (ECLI)
ECLI:AT:OGH0002:1996:RS0106909
Zuletzt aktualisiert am
28.05.2015
Dokumentnummer
JJR_19961126_OGH0002_0010OB02003_96G0000_004