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Rechtssatz RS0013957×

Rechtssatz RS0013957

Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Zivilrecht

Rechtssatznummer

RS0013957

Entscheidungsdatum

29.05.2018

Rechtssatz

Nach dem Grundsatz "falsa demonstratio non nocet" geht ein vom objektiven Erklärungswert abweichender Wille, den der andere Teil erkennen mußte, der Auslegung nach Verkehrssitte und Sprachüblichkeit vor.

Entscheidungstexte

  • 9 ObA 6/87
    Entscheidungstext OGH 17.06.1987 9 ObA 6/87
    Veröff: Arb 10637
  • 4 Ob 556/90
    Entscheidungstext OGH 06.11.1990 4 Ob 556/90
    Auch
  • 4 Ob 1533/95
    Entscheidungstext OGH 07.03.1995 4 Ob 1533/95
    Auch; Beisatz: Der übereinstimmend erklärte Parteiwille geht selbst einem abweichenden Wortlaut vor. (T1)
  • 1 Ob 1/97x
    Entscheidungstext OGH 15.07.1997 1 Ob 1/97x
    Veröff: SZ 70/143
  • 9 Ob 274/98d
    Entscheidungstext OGH 21.10.1998 9 Ob 274/98d
    Auch; Beisatz: Die beidersetiige Falschbezeichnung im schriftlichen Vertrag schadet daher nicht. (T2)
  • 6 Ob 160/00y
    Entscheidungstext OGH 22.02.2001 6 Ob 160/00y
    Auch
  • 5 Ob 188/04i
    Entscheidungstext OGH 28.09.2004 5 Ob 188/04i
    Beisatz: Das hat auch für einseitige empfangsbedürftige Willenserklärungen zu gelten, wenn bei den Beteiligten – in Analogie zum gemeinsamen Wollen der Vertragsteile – ein gemeinsames Verstehen der Willenserklärung vorliegt. (T3)
  • 7 Ob 93/12w
    Entscheidungstext OGH 28.11.2012 7 Ob 93/12w
    Auch; Beis wie T1; Veröff: SZ 2012/132
  • 3 Ob 140/15g
    Entscheidungstext OGH 19.08.2015 3 Ob 140/15g
    Auch; Beis wie T1
  • 8 Ob 28/18b
    Entscheidungstext OGH 29.05.2018 8 Ob 28/18b

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1987:RS0013957

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

01.08.2018

Dokumentnummer

JJR_19870617_OGH0002_009OBA00006_8700000_001