- 4 Ob 338/87
Entscheidungstext OGH 20.10.1987 4 Ob 338/87
Veröff: MR 1988,84
- 1 Ob 38/88
Entscheidungstext OGH 28.09.1988 1 Ob 38/88
Auch; Veröff: SZ 61/205 = MR 1989,12 = WBl 1989,130
- 6 Ob 37/95
Entscheidungstext OGH 25.01.1996 6 Ob 37/95
Veröff: SZ 69/12
- 6 Ob 2235/96m
Entscheidungstext OGH 12.03.1997 6 Ob 2235/96m
- 6 Ob 218/98x
Entscheidungstext OGH 10.09.1998 6 Ob 218/98x
Auch
- 6 Ob 289/98p
Entscheidungstext OGH 25.03.1999 6 Ob 289/98p
Vgl auch; Beisatz: Für das Tatbestandsmerkmal der öffentlichen Verbreitung der unwahren Behauptung genügt schon, dass die Tatsachenmitteilung gegenüber bloß einer vom Täter und dem Verletzten verschiedenen Person erfolgte. (T1)
- 6 Ob 165/01k
Entscheidungstext OGH 23.08.2001 6 Ob 165/01k
Auch; Beisatz: Entscheidend ist, ob der Mitteilende mit der vertraulichen Behandlung durch den Mitteilungsempfänger rechnen durfte. (T2)
- 6 Ob 239/02v
Entscheidungstext OGH 10.10.2002 6 Ob 239/02v
Auch
- 6 Ob 114/05s
Entscheidungstext OGH 23.06.2005 6 Ob 114/05s
Auch; Beisatz: Hier: Die beanstandeten Äußerungen fielen nur gegenüber dem Rechtsanwalt der Klägerin. Der Beklagte durfte annehmen, dass der Mitteilungsempfänger diese Äußerungen schon deshalb vertraulich behandeln werde, weil sie geeignet sein können, ein schiefes Licht auf seine Mandantin zu werfen. (T3)
- 6 Ob 226/05m
Entscheidungstext OGH 01.12.2005 6 Ob 226/05m
Vgl; Beisatz: Hier: Die Verschwiegenheitspflicht der Mitteilungsempfänger ergibt sich aus § 46 BDG. Diese waren ohne Rücksicht auf die im Schreiben enthaltene Ankündigung des Beklagten, allenfalls die Presse zu informieren, nicht befugt, selbst mit den gegen den Kläger erhobenen Vorwürfen an die Öffentlichkeit zu treten. Die betreffende „Drohung" hebt die Vertraulichkeit der Mitteilung nicht auf. (T4)
- 6 Ob 97/06t
Entscheidungstext OGH 24.05.2006 6 Ob 97/06t
- 6 Ob 184/04h
Entscheidungstext OGH 30.11.2006 6 Ob 184/04h
Auch; Beis wie T1; Beisatz: Die dem Organ einer Gesellschaft zugestellte, diese Gesellschaft betreffende Mitteilung ist eine an die Gesellschaft, also die nach § 1330 ABGB Verletzte, gerichtete Mitteilung, sodass noch keine öffentliche Mitteilung vorliegt. (T5)
Beisatz: Hier: Zustellung an Organe und leitenden Prokuristen eines Kreditinstituts. (T6)
- 6 Ob 260/07i
Entscheidungstext OGH 24.01.2008 6 Ob 260/07i
Auch; Beis wie T1; Beisatz: Die Mitteilungen des Beklagten an die Vollversammlung der Arbeiterkammer sind im Hinblick auf deren Kontrollfunktion (vgl § 47 Abs 2 Z 2 AKG) nicht öffentlich iSd § 1330 Abs 2 Satz 3 ABGB. (T7)
- 6 Ob 42/14s
Entscheidungstext OGH 13.03.2014 6 Ob 42/14s
Vgl; Beis wie T2
- 1 Ob 96/15x
Entscheidungstext OGH 08.07.2015 1 Ob 96/15x
Vgl; Beis wie T1
- 6 Ob 202/16y
Entscheidungstext OGH 30.01.2017 6 Ob 202/16y
Beis ähnlich wie T2
- 6 Ob 249/16k
Entscheidungstext OGH 30.01.2017 6 Ob 249/16k
Beis wie T2; Beisatz: „Nicht öffentlich“ im Sinne des § 1330 Abs 2 Satz 3 ABGB sind vor allem Eingaben an Behörden oder zuständige Stellen, die einer gesetzlichen Verschwiegenheitspflicht unterliegen. (T8)
- 6 Ob 24/17y
Entscheidungstext OGH 27.02.2017 6 Ob 24/17y
Auch; Beis wie T2; Beis wie T8; Beisatz: Hier: Mitteilung eines Kinderschutzzentrums an die Familiengerichtshilfe, deren Mitarbeiter gemäß § 106a Abs 3 AußStrG einer Verschwiegenheitspflicht unterliegen. (T9)
- 6 Ob 105/17k
Entscheidungstext OGH 07.07.2017 6 Ob 105/17k
- 6 Ob 28/17m
Entscheidungstext OGH 25.10.2017 6 Ob 28/17m
Auch; Beis wie T2; Beis ähnlich wie T8; Beisatz: Hier: Mitteilung an Mitarbeiterinnen eines Frauenhauses: Eine schutzsuchende Frau darf im Hinblick auf den Zweck eines Frauenhauses mit der Verschwiegenheit der Mitarbeiterinnen rechnen. (T10)
- 6 Ob 151/17z
Entscheidungstext OGH 21.11.2017 6 Ob 151/17z
Vgl auch; Beis wie T2; Beis ähnlich wie T8
- 6 Ob 238/17v
Entscheidungstext OGH 21.12.2017 6 Ob 238/17v
Vgl; Beis wie T2; Beisatz: Der bloße Umstand, dass objektiv zwischen dem Empfänger der Äußerung und dem Beleidigten ein (dem Äußernden gar nicht bekanntes) besonderes Naheverhältnis besteht, mag dieses allenfalls auch durch vertragliche Verschwiegenheitspflichten gekennzeichnet sein, reicht noch nicht aus, die Tatbestandsmäßigkeit des § 1330 ABGB zu verneinen. Entscheidend ist vielmehr der sich dem Äußernden bei Abgabe der Äußerung darbietende äußere Eindruck. (T11)
- 6 Ob 6/18b
Entscheidungstext OGH 28.02.2018 6 Ob 6/18b
Auch; Beis wie T1
- 6 Ob 30/19h
Entscheidungstext OGH 27.06.2019 6 Ob 30/19h
Vgl auch; Beis wie T2
- 6 Ob 163/22x
Entscheidungstext OGH 17.10.2022 6 Ob 163/22x
Beis wie T2
- 4 Ob 35/24m
Entscheidungstext OGH Ordentliche Erledigung (Sachentscheidung) 25.06.2024 4 Ob 35/24m