Rechtssatz RS0037747
Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)
Rechtssatznummer
RS0037747
Entscheidungsdatum
11.05.2010
Rechtssatz
Der Unternehmer braucht die Richtigkeit seiner Behauptungen dem Kunden gegenüber grundsätzlich nicht nachzuweisen. Vertraut ihm der Kunde nicht, dann wird er mit dem Unternehmer keine Geschäfte schließen. Hält aber ein Mitbewerber eine Werbebehauptung für unrichtig, dann steht es ihm frei, auf Unterlassung zu klagen; im gerichtlichen Verfahren ist dann die umstrittene Behauptung auf ihre Richtigkeit hin zu prüfen.
Entscheidungstexte
- 4 Ob 170/93
Entscheidungstext OGH 14.12.1993 4 Ob 170/93
- 4 Ob 25/95
Entscheidungstext OGH 28.03.1995 4 Ob 25/95
nur: Der Unternehmer braucht die Richtigkeit seiner Behauptungen dem Kunden gegenüber grundsätzlich nicht nachzuweisen. (T1)
- 4 Ob 2102/96p
Entscheidungstext OGH 14.05.1996 4 Ob 2102/96p
nur T1
- 4 Ob 2167/96x
Entscheidungstext OGH 12.08.1996 4 Ob 2167/96x
nur T1
- 4 Ob 285/02v
Entscheidungstext OGH 21.01.2003 4 Ob 285/02v
Vgl auch; Beisatz: Es gibt keine allgemeine Verpflichtung, nur mit Angaben zu werben, die die angesprochenen Verkehrskreise überprüfen können. (T2)
- 4 Ob 116/07y
Entscheidungstext OGH 13.11.2007 4 Ob 116/07y
Beis wie T2
- 4 Ob 156/08g
Entscheidungstext OGH 18.11.2008 4 Ob 156/08g
Beisatz: Wirbt der Unternehmer mit für das beworbene Produkt günstigen Testergebnissen, so ist er nicht verpflichtet, Angaben zu einer (allenfalls) erfolgten Veröffentlichung der Testergebnisse zu machen. (T3)
- 4 Ob 177/09x
Entscheidungstext OGH 19.11.2009 4 Ob 177/09x
- 4 Ob 45/10m
Entscheidungstext OGH 11.05.2010 4 Ob 45/10m
Auch; nur T1
European Case Law Identifier (ECLI)
ECLI:AT:OGH0002:1993:RS0037747
Zuletzt aktualisiert am
27.07.2010
Dokumentnummer
JJR_19931214_OGH0002_0040OB00170_9300000_001