- 1 Ob 616/83
Entscheidungstext OGH 29.06.1983 1 Ob 616/83
Veröff: JBl 1984,495
- 8 Ob 26/84
Entscheidungstext OGH 06.12.1984 8 Ob 26/84
- 1 Ob 563/86
Entscheidungstext OGH 03.09.1986 1 Ob 563/86
Veröff: SZ 59/143 = RdW 1987,55 = ÖBA 1986,638
- 1 Ob 507/88
Entscheidungstext OGH 10.02.1988 1 Ob 507/88
Veröff: ÖBA 1988,836
- 1 Ob 541/91
Entscheidungstext OGH 10.04.1991 1 Ob 541/91
Veröff: SZ 64/37 = ÖBA 1991,826 = ecolex 1991,532
- 1 Ob 604/91
Entscheidungstext OGH 09.10.1991 1 Ob 604/91
Auch; Veröff: ÖBA 1992,582
- 4 Ob 99/97f
Entscheidungstext OGH 22.04.1997 4 Ob 99/97f
Auch; Beisatz: "Absicht" zur Benachteiligung im Sinne des § 28 KO bedeutet nichts anderes als Vorsatz. Es reicht daher aus, dass der Schuldner andere Ziele - etwa die Begünstigung des Partners, oder auch die Befreiung von einer drohenden Exekution - verfolgt hat und dabei die Benachteiligung anderer Gläubiger als sicher eintretend erkannte oder diesen Eintritt als naheliegend ansah und sich damit bewusst und positiv abfand. Ablehnung von A.Burgstaller (Zur Absichtsanfechtung, ÖJZ 1979, 148 ff [150]). (T1)
- 6 Ob 52/99m
Entscheidungstext OGH 11.11.1999 6 Ob 52/99m
Vgl auch; Beisatz: Es reicht aus, dass der Schuldner andere Ziele, etwa die Begünstigung des Partners oder auch die Befreiung von einer drohenden Exekution, verfolgt hat und dabei die Benachteiligung anderer Gläubiger als sicher eintretend erkannte oder sich damit bewusst und positiv abfand. (T2); Beisatz: Der vorliegende Fall ist zudem dadurch geprägt, dass die beklagte Partei die Geschäftsführer der Gemeinschuldnerin durch wiederholte Konkursanträge massiv unter Druck setzte und nur deshalb Zahlungen erreichte. (T3)
- 8 Ob 28/00a
Entscheidungstext OGH 30.03.2000 8 Ob 28/00a
Vgl auch; Beis wie T1 nur: "Absicht" zur Benachteiligung im Sinne des § 28 KO bedeutet nichts anderes als Vorsatz. (T4); Beis wie T2
- 6 Ob 110/00w
Entscheidungstext OGH 23.11.2000 6 Ob 110/00w
Auch; nur: Sein Wille muss zumindest in der Form des dolus eventualis die Herbeiführung dieses Erfolges gerichtet sein. (T5); Veröff: SZ 73/182
- 4 Ob 151/03i
Entscheidungstext OGH 08.07.2003 4 Ob 151/03i
Auch
- 3 Ob 68/02z
Entscheidungstext OGH 24.06.2003 3 Ob 68/02z
Vgl auch; Beisatz: Absicht ist demnach im technischen Sinn von Vorsatz zu verstehen, so dass die Rechtswidrigkeit des Verhaltens gegenüber den Gläubigern und Unrechtsbewusstsein des Schuldners erforderlich sind. (T6); Veröff: SZ 2003/71
- 5 Ob 232/04k
Entscheidungstext OGH 09.11.2004 5 Ob 232/04k
Auch; Beis wie T2; Beisatz: Hier: § 2 Z 1 AnfO. (T7)
- 2 Ob 185/03z
Entscheidungstext OGH 01.09.2005 2 Ob 185/03z
Auch; Beis wie T4
- 1 Ob 25/06t
Entscheidungstext OGH 16.05.2006 1 Ob 25/06t
Auch; Beisatz: Hier: § 2 Z 3 AnfO. (T8); Beisatz: Benachteiligungsabsicht ist also schon dann anzunehmen, wenn der Schuldner in Form des bedingten Vorsatzes die Benachteiligung der Gläubiger ernstlich für möglich gehalten und sich damit abgefunden hat; mag die Gläubigerbenachteiligung auch nicht der einzige Beweggrund gewesen sein. (T9)
- 2 Ob 53/07v
Entscheidungstext OGH 14.02.2008 2 Ob 53/07v
Auch; nur T5; Veröff: SZ 2008/22
- 3 Ob 116/08t
Entscheidungstext OGH 19.11.2008 3 Ob 116/08t
Auch; Beisatz: Benachteiligungsabsicht ist im Fall schon eingetretener Insolvenz anzunehmen, wenn zur Begünstigung des Gläubigers das Wissen des Gemeinschuldners hinzutritt, dass das zahlungsunfähige Unternehmen nicht mehr saniert werden kann, in Zukunft eine volle Befriedigung der Gläubiger nicht möglich sein wird und sich der Schuldner damit bewusst abfindet. (T10); Veröff: SZ 2008/168
- 3 Ob 53/09d
Entscheidungstext OGH 22.07.2009 3 Ob 53/09d
Veröff: SZ 2009/99
- 3 Ob 249/10d
Entscheidungstext OGH 19.01.2011 3 Ob 249/10d
- 3 Ob 99/10w
Entscheidungstext OGH 19.01.2011 3 Ob 99/10w
Auch; nur T5; Beisatz: Hier: Begünstigungsabsicht nach § 30 Abs 1 Z 3 KO. (T11); Veröff: SZ 2011/2
- 3 Ob 90/11y
Entscheidungstext OGH 12.10.2011 3 Ob 90/11y
Auch
- 3 Ob 234/11z
Entscheidungstext OGH 22.02.2012 3 Ob 234/11z
Auch; Beis wie T9
- 3 Ob 83/12w
Entscheidungstext OGH 14.06.2012 3 Ob 83/12w
- 20 Os 10/16w
Entscheidungstext OGH 27.01.2017 20 Os 10/16w
- 10 Ob 72/17m
Entscheidungstext OGH 23.01.2018 10 Ob 72/17m
Vgl auch; ähnlich nur T5
- 3 Ob 97/18p
Entscheidungstext OGH 21.09.2018 3 Ob 97/18p
Auch; Beis wie T2; Beis wie T9
- 17 Ob 13/22v
Entscheidungstext OGH 17.10.2022 17 Ob 13/22v
- 17 Ob 17/23h
Entscheidungstext OGH Ordentliche Erledigung (Sachentscheidung) 25.09.2023 17 Ob 17/23h
vgl; Beisatz nur wie T9
- 17 Ob 10/25g
Entscheidungstext OGH Zurückweisung mangels erheblicher Rechtsfrage 07.10.2025 17 Ob 10/25g
Beisatz wie T9: Dass ein Rechtsanwalt zum Belastungs- und Veräußerungsverbot geraten hatte, vermag am Vorliegen der subjektiven Voraussetzungen des § 28 Z 1 IO nichts zu ändern, selbst wenn die Gläubigerbenachteiligungsabsicht erst durch den Rechtsanwalt hervorgerufen worden sein sollte. (T12)