Rechtssatz RS0069731
Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)
Rechtssatznummer
RS0069731
Entscheidungsdatum
30.05.2000
Rechtssatz
Die Umgehungsabsicht muß bei beiden Parteien des formellen Hauptmietvertrages gegeben sein. Es genügt allerdings, wenn beide Teile die Umgehung wenigstens in Kauf nahmen.
Entscheidungstexte
- 5 Ob 59/94
Entscheidungstext OGH 31.05.1994 5 Ob 59/94
- 5 Ob 110/94
Entscheidungstext OGH 25.10.1994 5 Ob 110/94
Auch
- 5 Ob 24/95
Entscheidungstext OGH 21.02.1995 5 Ob 24/95
- 5 Ob 81/95
Entscheidungstext OGH 07.06.1995 5 Ob 81/95
- 5 Ob 148/95
Entscheidungstext OGH 12.12.1995 5 Ob 148/95
- 5 Ob 2078/96s
Entscheidungstext OGH 30.04.1996 5 Ob 2078/96s
Beisatz: So schon 5 Ob 98/95, 5 Ob 103/93. (T1)
- 5 Ob 2433/96x
Entscheidungstext OGH 11.03.1997 5 Ob 2433/96x
nur: Die Umgehungsabsicht muß bei beiden Parteien des formellen Hauptmietvertrages gegeben sein. (T2)
- 5 Ob 420/97v
Entscheidungstext OGH 10.02.1998 5 Ob 420/97v
Vgl; Beisatz: Dolus eventualis genügt. (T3) Veröff: SZ 71/18
- 5 Ob 306/99g
Entscheidungstext OGH 23.11.1999 5 Ob 306/99g
Auch; nur T2
- 5 Ob 309/99y
Entscheidungstext OGH 07.12.1999 5 Ob 309/99y
nur T2
- 5 Ob 129/00g
Entscheidungstext OGH 30.05.2000 5 Ob 129/00g
Auch; nur T2; Beisatz: Dazu genügt ein nachträglich - erst bei späterem Abschluss des Untermietvertrages - gefasster bedingter Vorsatz. (T4) Beisatz: Bedingt vorsätzlich handelt nur derjenige, der die Verwirklichung eines Tatbestands ernstlich für möglich hält und sich damit abfindet (§ 5 Abs 1 StGB). Ernst nehmen kann man nur etwas, mit dem man sich bewusst auseinandergesetzt hat. (T5)
European Case Law Identifier (ECLI)
ECLI:AT:OGH0002:1994:RS0069731
Dokumentnummer
JJR_19940531_OGH0002_0050OB00059_9400000_001