Rechtssatz RS0079292
Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)
Rechtssatznummer
RS0079292
Entscheidungsdatum
26.08.2008
Rechtssatz
Die Zuwendungen müssen neben Hauptangeboten gemacht oder in Aussicht gestellt werden, für die sich der Kunde um ihretwillen entschließen soll; auf die Förderung des Einzelgeschäftes und nicht der allgemeinen Geschäftstätigkeit kommt es dabei an.
Entscheidungstexte
- 4 Ob 87/92
Entscheidungstext OGH 20.10.1992 4 Ob 87/92
Veröff: MR 1993,69 = ÖBl 1993,24 = WBl 1993,128
- 4 Ob 32/95
Entscheidungstext OGH 25.04.1995 4 Ob 32/95
- 4 Ob 35/95
Entscheidungstext OGH 09.05.1995 4 Ob 35/95
Beisatz: So schon Entscheidung vom 24.01.1989, 4 Ob 113/88 zu § 1 ZugG = ÖBl 1989,112. (T1) Veröff: SZ 68/88
- 4 Ob 51/95
Entscheidungstext OGH 13.06.1995 4 Ob 51/95
- 4 Ob 86/95
Entscheidungstext OGH 21.11.1995 4 Ob 86/95
- 4 Ob 2053/96g
Entscheidungstext OGH 26.03.1996 4 Ob 2053/96g
Beisatz: CA-Tausender. (T2)
- 4 Ob 109/98b
Entscheidungstext OGH 21.04.1998 4 Ob 109/98b
- 4 Ob 332/98x
Entscheidungstext OGH 26.01.1999 4 Ob 332/98x
- 4 Ob 203/99b
Entscheidungstext OGH 13.09.1999 4 Ob 203/99b
- 4 Ob 108/08y
Entscheidungstext OGH 26.08.2008 4 Ob 108/08y
Abweichend; Bem: Die bloße Einschaltung eines Dritten, der eine wegen ihres wettbewerbswidrigen Anlockeffekts verpönte Zugabe ankündigt, beseitigt den für die Zugabeneigenschaft geforderten inneren Zweckzusammenhang zwischen dem zu fördernden Hauptgeschäft und der Zugabenankündigung nicht. Insoweit haftet der Dritte für die Förderung des Abschlusses fremder Hauptgeschäfte. (RS0124002). (T3)
European Case Law Identifier (ECLI)
ECLI:AT:OGH0002:1992:RS0079292
Zuletzt aktualisiert am
28.10.2008
Dokumentnummer
JJR_19921020_OGH0002_0040OB00087_9200000_005