Rechtssatz RS0090773
Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)
Rechtssatznummer
RS0090773
Entscheidungsdatum
06.12.2022
Rechtssatz
Vorverurteilungen, auf die gemäß § 31 StGB Bedacht zu nehmen ist, sind nicht erschwerend.Vorverurteilungen, auf die gemäß Paragraph 31, StGB Bedacht zu nehmen ist, sind nicht erschwerend.
Entscheidungstexte
- 12 Os 65/76
Entscheidungstext OGH 15.06.1976 12 Os 65/76
- 12 Os 200/77
Entscheidungstext OGH 02.03.1978 12 Os 200/77
Vgl aber; Beisatz: Die gemäß §§ 31, 40 StGB zu berücksichtigende Verurteilung begründet den Erschwerungsgrund § 33 Z 1 StGB. (T1)
- 12 Os 97/78
Entscheidungstext OGH 07.09.1978 12 Os 97/78
Vgl aber; Beis wie T1
- 11 Os 69/80
Entscheidungstext OGH 23.06.1980 11 Os 69/80
vgl auch
- 10 Os 162/80
Entscheidungstext OGH 21.07.1981 10 Os 162/80
Vgl; Beis wie T1
- 13 Os 49/83
Entscheidungstext OGH 06.10.1983 13 Os 49/83
Vgl auch
- 13 Os 70/84
Entscheidungstext OGH 14.06.1984 13 Os 70/84
Vgl aber; Beis wie T1
- 10 Os 34/86
Entscheidungstext OGH 08.04.1986 10 Os 34/86
Vgl; Beisatz: Rascher Rückfall nicht erschwerend, wohl aber § 33 Z 1 StGB (Tatwiederholung). (T2)
- 9 Os 19/86
Entscheidungstext OGH 09.04.1986 9 Os 19/86
Vgl; Beis wie T1
- 9 Os 35/86
Entscheidungstext OGH 07.05.1986 9 Os 35/86
Vgl; Beis wie T1
- 11 Os 94/86
Entscheidungstext OGH 02.09.1986 11 Os 94/86
Vgl; Beis wie T1; Beisatz: Hier: Zur Straffestsetzung im Sinn des § 46 Abs 4 JGG einbezogener Schuldspruch ohne Strafausspruch (§ 13 JGG). (T3)
- 13 Os 139/87
Entscheidungstext OGH 05.11.1987 13 Os 139/87
Vgl aber; Beis wie T1
- 16 Os 9/90
Entscheidungstext OGH 08.06.1990 16 Os 9/90
Vgl; Beis wie T1
- 13 Os 49/90
Entscheidungstext OGH 07.06.1990 13 Os 49/90
Vgl auch; Beisatz: Hier: Gesetzwidrige Nichtanwendung der §§ 31, 40 StGB infolge Wertung der ersten Verurteilung als erschwerend zum Nachteil des Verurteilten (§ 292 letzter Satz StPO). (T4)
- 15 Os 159/94
Entscheidungstext OGH 12.01.1995 15 Os 159/94
Vgl; Beisatz: Daß zwei Vorverurteilungen im Verhältnis der §§ 31, 40 StGB stehen, ändert nichts an der Zahl der schuldigsprechenden Erkenntnisse. Nur wenn das Erstgericht daraus unrichtige rechtliche Folgerungen gezogen hätte - etwa in bezug auf die Voraussetzungen des § 39 StGB oder der § 23 Abs 1 Z 2 StGB oder hinsichtlich der Tilgungsfrist - wäre Nichtigkeit nach § 281 Abs 1 Z 11 StPO gegeben. (T5)
- 13 Os 28/04
Entscheidungstext OGH 14.07.2004 13 Os 28/04
Vgl aber; Beis wie T1; Beisatz: Hier: Der mit einem bisher "gesetzeskonformen Verhalten" zutreffend geltend gemachte Milderungsgrund nach § 34 Abs 1 Z 2 StGB wird im Hinblick auf die Bedachtnahmeverurteilung durch den solcherart vorliegenden Erschwerungsgrund des Zusammentreffens mehrerer Verbrechen mit zwei weiteren Vergehen neutralisiert. (T6)
- 12 Os 67/07f
Entscheidungstext OGH 28.06.2007 12 Os 67/07f
Vgl abe; Beis wie T1
- 13 Os 136/11s
Entscheidungstext OGH 15.12.2011 13 Os 136/11s
Vgl auch; Beisatz: Dass im Vorurteil zwischenzeitlich getilgte Verurteilungen zur Begründung der Strafbemessung erschwerend in Rechnung gestellt wurden, hindert eine auf § 40 StGB gegründete Bemessung nicht. Nur kommen diese ‑ inzwischen getilgten ‑ Verurteilungen bei der nunmehr vorzunehmenden Strafbemessung weder als Erschwerungsgrund in Betracht, noch stehen sie der Annahme des Milderungsgrundes nach § 34 Abs 1 Z 2 StGB entgegen. (T7)
- 25 Os 4/14x
Entscheidungstext OGH 06.05.2014 25 Os 4/14x
Vgl aber; Beis wie T1; Beis wie T2
- 28 Ds 1/21t
Entscheidungstext OGH 19.01.2022 28 Ds 1/21t
Vgl
- 24 Ds 1/22i
Entscheidungstext OGH 06.12.2022 24 Ds 1/22i
Vgl; Beis wie T1; Beis wie T2
European Case Law Identifier (ECLI)
ECLI:AT:OGH0002:1976:RS0090773
Zuletzt aktualisiert am
22.02.2023
Dokumentnummer
JJR_19760615_OGH0002_0120OS00065_7600000_001