Rechtssatz RS0107620
Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)
Rechtssatznummer
RS0107620
Entscheidungsdatum
24.05.2023
Rechtssatz
Eine Verfahrensergänzung durch das Berufungsgericht selbst ist vor allem dann geboten, wenn das Erstgericht Feststellungen, Erörterungen und Beweisaufnahmen zu punktuellen Fragen des Sachverhaltes unterließ, die in keinem untrennbaren Sachzusammenhang mit den übrigen relevanten Urteilsannahmen bestehen.
Entscheidungstexte
- 2 Ob 17/97g
Entscheidungstext OGH 13.02.1997 2 Ob 17/97g
Veröff: SZ 70/28
- 4 Ob 329/97d
Entscheidungstext OGH 12.11.1997 4 Ob 329/97d
Auch
- 3 Ob 157/01m
Entscheidungstext OGH 11.07.2001 3 Ob 157/01m
- 7 Ob 221/05h
Entscheidungstext OGH 19.10.2005 7 Ob 221/05h
Beisatz: Hier: AußStrG 2005. (T1)
- 8 Ob 145/06s
Entscheidungstext OGH 18.12.2006 8 Ob 145/06s
- 8 Ob 6/19v
Entscheidungstext OGH 26.02.2019 8 Ob 6/19v
Auch; Beis wie T1; Beisatz: Das – an die Parteien gerichtete – Neuerungsverbot steht einer Verfahrensergänzung ebenso wenig entgegen wie der Umstand, dass die Beweiswürdigung zu ergänzenden Feststellungen vom Obersten Gerichtshof grundsätzlich nicht überprüft werden kann. (T2); Veröff: SZ 2019/17
- 8 ObA 20/23h
Entscheidungstext OGH Ordentliche Erledigung (Sachentscheidung) 24.05.2023 8 ObA 20/23h
vgl
European Case Law Identifier (ECLI)
ECLI:AT:OGH0002:1997:RS0107620
Zuletzt aktualisiert am
20.07.2023
Dokumentnummer
JJR_19970213_OGH0002_0020OB00017_97G0000_002