- 4 Ob 71/06d
Entscheidungstext OGH 20.06.2006 4 Ob 71/06d
- 4 Ob 98/07a
Entscheidungstext OGH 04.09.2007 4 Ob 98/07a
Beisatz: Hier zu einem angeblich herabsetzenden Systemvergleich iSd UWG. (T1)
Bem: Mit ausführlicher Begründung. (T2)
Veröff: SZ 2007/139
- 4 Ob 236/07w
Entscheidungstext OGH 22.01.2008 4 Ob 236/07w
- 4 Ob 84/08v
Entscheidungstext OGH 10.06.2008 4 Ob 84/08v
Auch
- 4 Ob 176/08y
Entscheidungstext OGH 20.01.2009 4 Ob 176/08y
Auch; Beisatz: Die Freiheit der Meinungsäußerung hat bei der lauterkeitsrechtlichen Beurteilung beanstandeter Aussagen ein höheres Gewicht, wenn ein Mitbewerber - wenngleich in Wettbewerbsabsicht - an einer Debatte teilnimmt, die öffentliche Interessen betrifft, als bei rein unternehmensbezogenen Äußerungen. Dabei ist insbesondere die Bedeutung des Themas zu berücksichtigen, zu dem die Äußerung erfolgte. Je größer das Informationsinteresse der Öffentlichkeit ist und je weniger die Wettbewerbsabsicht des Äußernden im Vordergrund steht, umso eher wird die Äußerung zulässig sein. (T3)
- 6 Ob 46/08w
Entscheidungstext OGH 02.07.2009 6 Ob 46/08w
Beisatz: Das Grundrecht auf freie Meinungsäußerung schließt es aus, eine entferntere, bloß mögliche Deutung der beanstandeten Formulierungen zur Ermittlung des für ihre rechtliche Beurteilung relevanten Tatsachenkerns heranzuziehen (6 Ob 218/08i; 4 Ob 236/07w; 4 Ob 98/07a; 4 Ob 71/06d). (T4)
- 6 Ob 112/09b
Entscheidungstext OGH 02.07.2009 6 Ob 112/09b
Vgl
- 4 Ob 132/09d
Entscheidungstext OGH 20.10.2009 4 Ob 132/09d
- 6 Ob 52/09d
Entscheidungstext OGH 18.12.2009 6 Ob 52/09d
Bem: Hier: Die Bezeichnung „verdorben" für die der Speiseeisverordnung nicht entsprechenden Speiseeisproben ist im gegebenen Zusammenhang unter dem Blickwinkel der Freiheit der Meinungsäußerung eine zulässige Wertung eines nicht der einschlägigen Rechtsvorschrift entsprechenden Zustands, der in der Medieninformation wahrheitsgemäß dargestellt wird. (T5)
- 6 Ob 15/10i
Entscheidungstext OGH 19.03.2010 6 Ob 15/10i
Beis wie T4
- 6 Ob 5/10v
Entscheidungstext OGH 19.03.2010 6 Ob 5/10v
Beis wie T4
- 4 Ob 64/10f
Entscheidungstext OGH 13.07.2010 4 Ob 64/10f
Vgl auch
- 4 Ob 118/10x
Entscheidungstext OGH 31.08.2010 4 Ob 118/10x
Auch; nur T4
- 6 Ob 192/10v
Entscheidungstext OGH 17.12.2010 6 Ob 192/10v
Beis wie T4; Beisatz: Hier: Die Behauptung eines Behandlungsfehlers, bei dem es sich tatsächlich (nur) um mangelhafte Aufklärung handelt, beruht auf einem zumindest im Kern richtigen Sachverhalt. (T6)
- 4 Ob 233/10h
Entscheidungstext OGH 23.03.2011 4 Ob 233/10h
Auch; Beis wie T4
- 6 Ob 162/12k
Entscheidungstext OGH 15.10.2012 6 Ob 162/12k
- 4 Ob 215/14t
Entscheidungstext OGH 18.11.2014 4 Ob 215/14t
Ähnlich
- 4 Ob 127/15b
Entscheidungstext OGH 22.09.2015 4 Ob 127/15b
Auch
- 6 Ob 209/17d
Entscheidungstext OGH 21.12.2017 6 Ob 209/17d
Beis wie T4
- 4 Ob 171/19d
Entscheidungstext OGH 19.12.2019 4 Ob 171/19d
Beisatz: Hier: Die Einschätzung, dass der Vertreiber von Nahrungsergänzungsmitteln, der in Vorträgen behauptet, Apotheken würden Gift verkaufen und dadurch Menschen töten, primär wirtschaftliche Eigeninteressen verfolgt und deshalb der Meinungsäußerungsfreiheit ein geringeres Gewicht zukommt, ist nicht korrekturbedürftig. (T7)
- 6 Ob 241/19p
Entscheidungstext OGH 23.01.2020 6 Ob 241/19p
- 6 Ob 32/21f
Entscheidungstext OGH 15.03.2021 6 Ob 32/21f
- 6 Ob 50/21b
Entscheidungstext OGH 15.04.2021 6 Ob 50/21b
Vgl
- 4 Ob 138/22f
Entscheidungstext OGH 22.11.2022 4 Ob 138/22f
Beis wie T4; Beisatz: Hier: Dass das Aufzeigen von Marktmacht sowie das Ansprechen ihrer Ausübung an sich unzulässig wären, ließe sich letztlich auch mit einem angemessenen Verständnis des Grundrechts auf Freiheit der Meinungsäußerung nicht vereinbaren. (T8)
- 6 Ob 77/22z
Entscheidungstext OGH 17.02.2023 6 Ob 77/22z
Beis wie T4
- 4 Ob 124/23y
Entscheidungstext OGH Zurückweisung mangels erheblicher Rechtsfrage 20.02.2024 4 Ob 124/23y
Beisatz wie T4
nur: Auch die Anwendung der Unklarheitenregel ist am Grundrecht auf Freiheit der Meinungsäußerung zu messen. (T9)
- 4 Ob 138/24h
Entscheidungstext OGH Zurückweisung mangels erheblicher Rechtsfrage 21.01.2025 4 Ob 138/24h
Beisatz: Ob ein bestimmter Tatsachenkern naheliegt und wahr ist, kann ebenfalls nur aufgrund der Umstände des Einzelfalls beurteilt werden und begründet daher regelmäßig keine erhebliche Rechtsfrage iSd §§ 528 Abs 1, 502 Abs 1 ZPO, solange den Vorinstanzen keine zur Wahrung der Rechtssicherheit und Rechtseinheit aufzugreifende Fehlbeurteilung unterlaufen ist. (T10)