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Rechtssatz RS0001249×

Rechtssatz RS0001249

Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Zivilrecht

Rechtssatznummer

RS0001249

Entscheidungsdatum

28.05.2025

Rechtssatz

Dass das gepfändete Recht verwertbar ist, muss im Exekutionsantrag weder bewiesen noch bescheinigt werden. Nur wenn sich schon aus dem Exekutionsantrag ergibt, dass es sich um ein nicht pfändbares Recht handelt, ist der Exekutionsantrag abzuweisen. Stellt sich erst im Laufe des Verfahrens heraus, dass eine Verwertung des gepfändeten Rechtes aus rechtlichen oder tatsächlichen Gründen nicht möglich ist, so ist das Verfahren je nach der Lage nach Paragraph 39, Absatz eins, Ziffer 2 und Ziffer 8, EO einzustellen.

Entscheidungstexte

  • 3 Ob 99/83
    Entscheidungstext OGH 06.07.1983 3 Ob 99/83
  • 3 Ob 52/86
    Entscheidungstext OGH 30.04.1986 3 Ob 52/86
    Auch; nur: Nur wenn sich schon aus dem Exekutionsantrag ergibt, dass es sich um ein nicht pfändbares Recht handelt, ist der Exekutionsantrag abzuweisen. (T1)
  • 3 Ob 180/88
    Entscheidungstext OGH 17.11.1988 3 Ob 180/88
    NZ 1989,127
  • 3 Ob 41/94
    Entscheidungstext OGH 28.06.1994 3 Ob 41/94
    nur T1
  • 3 Ob 14/95
    Entscheidungstext OGH 26.04.1995 3 Ob 14/95
    nur T1; Beisatz: Wenn sich schon aus dem Antrag ergibt, dass die Exekution nicht zum Erfolg führen kann. (T2)
  • 3 Ob 188/97m
    Entscheidungstext OGH 09.07.1997 3 Ob 188/97m
  • 3 Ob 28/99k
    Entscheidungstext OGH 28.06.1999 3 Ob 28/99k
    Veröff: SZ 72/108
  • 3 Ob 88/04v
    Entscheidungstext OGH 21.07.2004 3 Ob 88/04v
    Beisatz: Da die §§ 330 ff EO die Exekutionsmöglichkeiten erweitern und sämtliche nicht erfassten, aber als Exekutionsobjekte in Betracht kommende Vermögensrechte des Verpflichteten erfassen sollen, ist bei der Beurteilung, ob ein Vermögensrecht diesen Bestimmungen unterfällt und gepfändet werden darf, großzügig vorzugehen und im Zweifel die Exekutionsunterworfenheit anzunehmen. (T3)
  • 3 Ob 101/04f
    Entscheidungstext OGH 20.10.2004 3 Ob 101/04f
    nur T1; Veröff: SZ 2004/149
  • 3 Ob 148/05v
    Entscheidungstext OGH 24.11.2005 3 Ob 148/05v
    nur: Dass das gepfändete Recht verwertbar ist, muss im Exekutionsantrag weder bewiesen noch bescheinigt werden. (T4); Beisatz: Bei der Exekution nach §§ 331 ff EO muss der betreibende Gläubiger im Exekutionsantrag weder beweisen noch bescheinigen, dass das in Exekution zu ziehende Vermögensrecht verwertet werden kann. (T5)
  • 3 Ob 217/05s
    Entscheidungstext OGH 26.04.2006 3 Ob 217/05s
    nur T4; Beis wie T3; Beis wie T5; Veröff: SZ 2006/66
  • 3 Ob 16/06h
    Entscheidungstext OGH 26.04.2006 3 Ob 16/06h
    nur T4; Beis wie T3; Beis wie T5
  • 3 Ob 225/07w
    Entscheidungstext OGH 30.01.2008 3 Ob 225/07w
    Auch; Beisatz: Das sich allein aus der Überweisung ergebende Einziehungsrecht stellt eine nicht verwertbare Einzelbefugnis dar. (T6)
  • 3 Ob 95/23a
    Entscheidungstext OGH Ordentliche Erledigung (Sachentscheidung) 21.06.2023 3 Ob 95/23a
    Anm: §§ 326 ff EO idF GREx, BGBl I 2021/86
  • 3 Ob 13/25w
    Entscheidungstext OGH Zurückweisung mangels erheblicher Rechtsfrage 28.05.2025 3 Ob 13/25w
    Beisatz: Hier: Exekution durch Pfändung der der Verpflichteten zustehenden Rechte an einer näher bezeichneten Domain. (T7)

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1983:RS0001249

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

17.07.2025

Dokumentnummer

JJR_19830706_OGH0002_0030OB00099_8300000_003