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Rechtssatz RS0012384×

Rechtssatz RS0012384

Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Zivilrecht

Rechtssatznummer

RS0012384

Entscheidungsdatum

22.08.2022

Rechtssatz

Trotz des - erst durch die Erweiterte Wertgrenzen - Novelle 1989 in die Gesetzessprache eingeführten - Begriffs "Revisionsrekurs" liegt in bezug auf Zurückweisungsbeschlüsse der Rekursgerichte keine planwidrige Gesetzeslücke vor. In den Fällen des Paragraph 528, Absatz 2, ZPO (vor der WGN 1989: 528 Absatz eins, Ziffer 3 bis 6) ist die Anfechtbarkeit von rekursgerichtlichen Entscheidungen weiterhin in jedem Fall ausgeschlossen, also auch dann, wenn das Gericht zweiter Instanz nicht in der Sache selbst entschied, sondern eine Sachentscheidung aus formellen (verfahrensrechtlichen) Gründen ablehnte (so schon 3 Ob 44/93).

Entscheidungstexte

  • 1 Ob 575/93
    Entscheidungstext OGH 02.07.1993 1 Ob 575/93
    Veröff: RZ 1994/66 S 222
  • 8 Ob 610/93
    Entscheidungstext OGH 20.01.1994 8 Ob 610/93
    Auch; Veröff: SZ 67/5
  • 3 Ob 540/94
    Entscheidungstext OGH 07.09.1994 3 Ob 540/94
    Auch
  • 8 Ob 525/94
    Entscheidungstext OGH 24.05.1995 8 Ob 525/94
    Auch
  • 1 Ob 600/95
    Entscheidungstext OGH 29.08.1995 1 Ob 600/95
    Auch
  • 1 Ob 202/00p
    Entscheidungstext OGH 29.08.2000 1 Ob 202/00p
    Beisatz: Im Fall der Überweisung vom außerstreitigen in das streitige Verfahren ist der Revisionsrekurs nur bei Vorliegen der Voraussetzungen nach § 14 Abs 1 AußStrG zulässig. (T1); Veröff: SZ 73/129
  • 5 Ob 299/00g
    Entscheidungstext OGH 29.05.2001 5 Ob 299/00g
    Auch
  • 4 Ob 244/03s
    Entscheidungstext OGH 16.12.2003 4 Ob 244/03s
    nur: In den Fällen des § 528 Abs 2 ZPO ist die Anfechtbarkeit von rekursgerichtlichen Entscheidungen weiterhin in jedem Fall ausgeschlossen, also auch dann, wenn das Gericht zweiter Instanz nicht in der Sache selbst entschied, sondern eine Sachentscheidung aus formellen (verfahrensrechtlichen) Gründen ablehnte. (T2); Beisatz: Hier: Ein Beschluss, mit dem der Rekurs gegen einen Auftrag zur Verbesserung des Verfahrenshilfeantrags zurückgewiesen wurde, kann nicht beim Obersten Gerichtshof angefochten werden. (T3)
  • 9 Ob 76/04y
    Entscheidungstext OGH 29.09.2004 9 Ob 76/04y
    Vgl auch; Beis wie T1
  • 6 Ob 204/04z
    Entscheidungstext OGH 21.10.2004 6 Ob 204/04z
    Auch; nur T2
  • 7 Ob 160/05p
    Entscheidungstext OGH 31.08.2005 7 Ob 160/05p
    Vgl auch
  • 10 Ob 51/06g
    Entscheidungstext OGH 03.10.2006 10 Ob 51/06g
    Vgl; Beis wie T1; Beisatz: Hier: Vorliegen der Voraussetzungen nach § 62 Abs 1 AußstrG 2005. (T4)
  • 6 Ob 268/06i
    Entscheidungstext OGH 21.12.2006 6 Ob 268/06i
    Vgl; Beis wie T1; Beis wie T4; Beisatz: Auch wenn erst das Rekursgericht den (allfälligen) Mangel wahrgenommen hat. (T5)
  • 4 Ob 22/07z
    Entscheidungstext OGH 13.02.2007 4 Ob 22/07z
    Auch; nur T2; Beisatz: Hier: Zurückweisung durch 2. Instanz wegen mangelnder Beschwer. (T6)
  • 5 Ob 39/22d
    Entscheidungstext OGH 22.08.2022 5 Ob 39/22d
    Beis wie T1; Beis wie T4; Beis wie T5

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1993:RS0012384

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

06.10.2022

Dokumentnummer

JJR_19930702_OGH0002_0010OB00575_9300000_002