Rechtssatz RS0013197
Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)
Rechtssatznummer
RS0013197
Entscheidungsdatum
25.06.2025
Rechtssatz
Mangels Benützungsregelung kann bei einer gemeinschaftlichen Sache, die eine sogenannte unbeschränkte Gebrauchsmöglichkeit gewährt, wie etwa Spaziergänge im gemeinsamen Garten, jeder Teilhaber ohne Zustimmung des anderen diesen Gebrauch ausüben; bei beschränkter Gebrauchsmöglichkeit darf er jeden Gebrauch machen, durch den er den Gebrauch des anderen nicht stört.
Entscheidungstexte
- 1 Ob 712/76
Entscheidungstext OGH 21.09.1976 1 Ob 712/76
Veröff: MietSlg 28050
- 3 Ob 9/82
Entscheidungstext OGH 24.03.1982 3 Ob 9/82
Veröff: MietSlg 34065
- 4 Ob 552/90
Entscheidungstext OGH 04.12.1990 4 Ob 552/90
Auch; Veröff: MietSlg 41/37
- 1 Ob 650/92
Entscheidungstext OGH 29.01.1993 1 Ob 650/92
Auch; nur: Mangels Benützungsregelung kann bei einer gemeinschaftlichen Sache, die eine sogenannte unbeschränkte Gebrauchsmöglichkeit gewährt, wie etwa Spaziergänge im gemeinsamen Garten, jeder Teilhaber ohne Zustimmung des anderen diesen Gebrauch ausüben. (T1)
- 1 Ob 556/93
Entscheidungstext OGH 25.08.1993 1 Ob 556/93
Vgl auch
- 1 Ob 533/95
Entscheidungstext OGH 27.02.1995 1 Ob 533/95
Auch
- 9 Ob 85/00s
Entscheidungstext OGH 28.06.2000 9 Ob 85/00s
nur: Mangels Benützungsregelung kann bei einer gemeinschaftlichen Sache, die eine sogenannte unbeschränkte Gebrauchsmöglichkeit gewährt, jeder Teilhaber ohne Zustimmung des anderen diesen Gebrauch ausüben; bei beschränkter Gebrauchsmöglichkeit darf er jeden Gebrauch machen, durch den er den Gebrauch des anderen nicht stört. (T2) Beisatz: Dabei ist nicht auf abstrakte Gebrauchsmöglichkeiten anderer Miteigentümer abzustellen, sondern auf den konkreten Gebrauch durch den anderen Bedacht zu nehmen. (T3)
- 6 Ob 119/04z
Entscheidungstext OGH 08.07.2004 6 Ob 119/04z
nur T2; Beis wie T3
- 8 Ob 101/04t
Entscheidungstext OGH 11.11.2004 8 Ob 101/04t
Auch; Veröff: SZ 2004/159
- 1 Ob 213/07s
Entscheidungstext OGH 26.02.2008 1 Ob 213/07s
Vgl auch; Beisatz: Ein Miteigentümer ist auch bei nur beschränkter Gebrauchsmöglichkeit berechtigt, das gemeinschaftliche Gut nach Willkür zu benützen, soweit er dadurch nicht den konkreten Gebrauch eines anderen Miteigentümers stört. (T4)
- 1 Ob 145/12y
Entscheidungstext OGH 06.09.2012 1 Ob 145/12y
Vgl
- 2 Ob 119/13h
Entscheidungstext OGH 13.02.2014 2 Ob 119/13h
Vgl
- 2 Ob 198/17g
Entscheidungstext OGH 16.05.2018 2 Ob 198/17g
nur T1; Beisatz: Hier: Badesee. (T5); Veröff: SZ 2018/37
- 4 Ob 162/20g
Entscheidungstext OGH 20.10.2020 4 Ob 162/20g
- 7 Ob 145/23h
Entscheidungstext OGH Ordentliche Erledigung (Sachentscheidung) 22.11.2023 7 Ob 145/23h
Beisatz wie T4
Beisatz: Hier: Keine titellose Benützung durch den anderen Miteigentümer (mit seiner Lebensgefährtin), da die klagende Miteigentümerin keinen konkreten Gebrauch beansprucht. (T6)
- 5 Ob 80/25p
Entscheidungstext OGH Zurückweisung mangels erheblicher Rechtsfrage 25.06.2025 5 Ob 80/25p
vgl; Beisatz wie T3; Beisatz wie T4
European Case Law Identifier (ECLI)
ECLI:AT:OGH0002:1976:RS0013197
Zuletzt aktualisiert am
17.07.2025
Dokumentnummer
JJR_19760921_OGH0002_0010OB00712_7600000_001