Rechtssatz RS0016447
Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)
Rechtssatznummer
RS0016447
Entscheidungsdatum
24.06.2026
Rechtssatz
Die Anfechtung wegen Nichtigkeit (hier Sittenwidrigkeit) muss nicht durch formelle Berufung auf § 879 ABGB geschehen, es genügt, die Unterbreitung des erforderlichen sachlichen Substrats unter Hinweis auf den Rechtsmissbrauch (8 Ob 172/73).Die Anfechtung wegen Nichtigkeit (hier Sittenwidrigkeit) muss nicht durch formelle Berufung auf Paragraph 879, ABGB geschehen, es genügt, die Unterbreitung des erforderlichen sachlichen Substrats unter Hinweis auf den Rechtsmissbrauch (8 Ob 172/73).
Entscheidungstexte
- 1 Ob 177/75
Entscheidungstext OGH 17.09.1975 1 Ob 177/75
- 8 Ob 505/78
Entscheidungstext OGH 19.04.1978 8 Ob 505/78
Auch
- 3 Ob 588/78
Entscheidungstext OGH 10.10.1979 3 Ob 588/78
Beisatz: § 24 WEG 1975 (T1) Veröff: SZ 52/146
- 4 Ob 370/80
Entscheidungstext OGH 20.01.1981 4 Ob 370/80
- 7 Ob 732/81
Entscheidungstext OGH 24.06.1982 7 Ob 732/81
- 7 Ob 69/83
Entscheidungstext OGH 12.01.1984 7 Ob 69/83
Auch
- 8 Ob 596/85
Entscheidungstext OGH 24.10.1985 8 Ob 596/85
Beisatz: Notwendig ist aber immer das Erfordernis der Geltendmachung wenigstens auf schlüssige Weise durch ein entsprechendes Tatsachenvorbringen. (T2)
- 2 Ob 594/86
Entscheidungstext OGH 17.06.1986 2 Ob 594/86
Beis wie T2; Veröff: ImmZ 1986,354 = MietSlg XXXVIII/22
- 8 Ob 562/86
Entscheidungstext OGH 10.07.1986 8 Ob 562/86
- 8 Ob 617/86
Entscheidungstext OGH 23.10.1986 8 Ob 617/86
Auch
- 7 Ob 505/88
Entscheidungstext OGH 24.03.1988 7 Ob 505/88
- 8 Ob 595/89
Entscheidungstext OGH 27.09.1990 8 Ob 595/89
- 7 Ob 605/91
Entscheidungstext OGH 24.10.1991 7 Ob 605/91
- 9 Ob 98/99y
Entscheidungstext OGH 16.06.1999 9 Ob 98/99y
Vgl auch; Beisatz: Sittenwidrigkeit muß durch den durch die betreffende Norm Geschützten geltend gemacht werden, wobei ein entsprechendes Sachvorbringen erforderlich ist. (T3)
- 5 Ob 104/99a
Entscheidungstext OGH 25.01.2000 5 Ob 104/99a
Auch; Beis wie T2
- 1 Ob 318/99t
Entscheidungstext OGH 25.05.2000 1 Ob 318/99t
Auch; Beisatz: Eine ausdrückliche Berufung auf die Sittenwidrigkeit ist nicht erforderlich, sofern nur die dazu relevanten Tatsachen vorgetragen werden. (T4); Veröff: SZ 73/86
- 6 Ob 55/02k
Entscheidungstext OGH 07.11.2002 6 Ob 55/02k
Beis wie T2
- 6 Ob 304/02b
Entscheidungstext OGH 23.01.2003 6 Ob 304/02b
Auch
- 4 Ob 220/13a
Entscheidungstext OGH 17.02.2014 4 Ob 220/13a
Auch; Beis wie T2; Beis wie T4
- 3 Ob 216/15h
Entscheidungstext OGH 16.12.2015 3 Ob 216/15h
Auch; Beis wie T2; Beis wie T4
- 4 Ob 57/20s
Entscheidungstext OGH 11.08.2020 4 Ob 57/20s
Vgl; Beis wie T2; Beis wie T4; Beisatz: Gilt auch für den Einwand von Schikane. (T5)
- 8 Ob 21/21b
Entscheidungstext OGH 29.04.2021 8 Ob 21/21b
Vgl; Beisatz: Hier: Zwar kann die Anfechtung eines Vertrages wegen Sittenwidrigkeit nicht nur ausdrücklich geschehen, sie erfordert aber jedenfalls ein entsprechendes erstinstanzliches Sachvorbringen und den Hinweis auf den Rechtsmissbrauch. (T6)
- 7 Ob 157/25a
Entscheidungstext OGH Ordentliche Erledigung (Sachentscheidung) 24.06.2026 7 Ob 157/25a
vgl; Beisatz nur wie T3
European Case Law Identifier (ECLI)
ECLI:AT:OGH0002:1975:RS0016447
Zuletzt aktualisiert am
14.08.2026
Dokumentnummer
JJR_19750917_OGH0002_0010OB00177_7500000_004