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Rechtssatz RS0071229×

Rechtssatz RS0071229

Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Zivilrecht

Rechtssatznummer

RS0071229

Entscheidungsdatum

17.12.1996

Norm

NahversG §3a
NahversG §6

Rechtssatz

Eine Verletzung des NahversG kann schon im Hinblick auf das in Paragraphen 6, f dieses Gesetzes vorgesehene besondere Verfahren vor dem Kartellgericht jedenfalls nicht "ohne weiteres" auch dem Paragraph eins, UWG unterstellt werden. Eine dem Beklagten subjektiv vorwerfbare, in der Absicht, im Wettbewerb einen Vorsprung vor dem gesetzestreuen Mitbewerber zu erlangen, begangene Gesetzesverletzung des Paragraph 3, a NahversG bedeutet aber immer auch einen Verstoß gegen die guten Sitten im Sinne des Paragraph eins, UWG.

Entscheidungstexte

  • 4 Ob 359/86
    Entscheidungstext OGH 13.09.1988 4 Ob 359/86
    Veröff: SZ 61/192 = ern 1988,740 = GRURInt 1989,849 = WBl 1989,23 = MR 1988,164 = ÖBl 1989,122
  • 4 Ob 77/88
    Entscheidungstext OGH 27.09.1988 4 Ob 77/88
    Veröff: ern 1989,35
  • 4 Ob 4/89
    Entscheidungstext OGH 14.03.1989 4 Ob 4/89
    Veröff: SZ 62/39 = ern 1989,384 = ÖBl 1989,125
  • 4 Ob 94/89
    Entscheidungstext OGH 26.09.1989 4 Ob 94/89
    Vgl auch; Veröff: JBl 1990,187 = EvBl 1990/23 S 119 = MR 1989,225 (F Prumbauer) = ÖBl 1989,167
  • 4 Ob 158/89
    Entscheidungstext OGH 19.12.1989 4 Ob 158/89
    Auch
  • 4 Ob 149/89
    Entscheidungstext OGH 09.01.1990 4 Ob 149/89
    Veröff: RdW 1990,254 = ÖBl 1990,79
  • 4 Ob 1004/90
    Entscheidungstext OGH 27.02.1990 4 Ob 1004/90
  • 4 Ob 3/90
    Entscheidungstext OGH 03.04.1990 4 Ob 3/90
    Auch
  • 4 Ob 75/91
    Entscheidungstext OGH 28.05.1991 4 Ob 75/91
    Vgl auch
  • 4 Ob 2365/96i
    Entscheidungstext OGH 17.12.1996 4 Ob 2365/96i
    nur: Eine Verletzung des NahversG kann schon im Hinblick auf das in §§ 6 f dieses Gesetzes vorgesehene besondere Verfahren vor dem Kartellgericht jedenfalls nicht "ohne weiteres" auch dem § 1 UWG unterstellt werden. Eine dem Beklagten subjektiv vorwerfbare, in der Absicht, im Wettbewerb einen Vorsprung vor dem gesetzestreuen Mitbewerber zu erlangen, begangene Gesetzesverletzung bedeutet aber immer auch einen Verstoß gegen die guten Sitten im Sinne des § 1 UWG. (T1) Beisatz: Hier: Verstoß gegen § 1 Abs 2 NahversG. (T2) Veröff: SZ 69/284

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1988:RS0071229

Dokumentnummer

JJR_19880913_OGH0002_0040OB00359_8600000_002