Rechtstracker.at
Rechtssatz RS0078041×

Rechtssatz RS0078041

Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Zivilrecht

Rechtssatznummer

RS0078041

Geschäftszahl

4Ob333/71; 4Ob355/76; 4Ob353/76; 4Ob391/76; 4Ob321/77; 4Ob368/77 (4Ob369/77); 4Ob372/80; 4Ob18/88; 4Ob59/88; 4Ob58/90; 4Ob8/91; 4Ob133/93; 4Ob164/93; 4Ob14/95; 4Ob34/97x; 4Ob192/05x; 4Ob118/24t

Entscheidungsdatum

22.05.2025

Rechtssatz

Unterlassungsanspruch nach dem Wettbewerbsrecht setzt kein Verschulden des Handelnden voraus. Es genügt, dass sein Verhalten objektiv gegen Paragraph eins, UWG verstoßen hat und dem Verletzer dieser Sachverhalt bekannt war oder bekannt sein musste.

Entscheidungstexte

  • 4 Ob 333/71
    Entscheidungstext OGH 13.07.1971 4 Ob 333/71
    Veröff: ÖBl 1972,11
  • 4 Ob 355/76
    Entscheidungstext OGH 29.07.1976 4 Ob 355/76
    Veröff: ÖBl 1977,159 (mit Glosse von Schönherr)
  • 4 Ob 353/76
    Entscheidungstext OGH 07.09.1976 4 Ob 353/76
    Beisatz: Fernschule - Steuerbegünstigung § 6 Z 11 UStG 1972. Hier § 2 UWG. (T1) Veröff: ÖBl 1977,30 (mit Glosse von Schönherr)
  • 4 Ob 391/76
    Entscheidungstext OGH 30.11.1976 4 Ob 391/76
    Beisatz: Fliesenparadies (T2)
  • 4 Ob 321/77
    Entscheidungstext OGH 29.03.1977 4 Ob 321/77
    Veröff: SZ 50/47 = ÖBl 1977,170 (mit Glosse von Schönherr)
  • 4 Ob 368/77
    Entscheidungstext OGH 06.09.1977 4 Ob 368/77
  • 4 Ob 372/80
    Entscheidungstext OGH 23.09.1980 4 Ob 372/80
    Auch
  • 4 Ob 18/88
    Entscheidungstext OGH 12.04.1988 4 Ob 18/88
    Veröff: MR 1988,102
  • 4 Ob 59/88
    Entscheidungstext OGH 13.09.1988 4 Ob 59/88
    Auch; Veröff: WBl 1989,25
  • 4 Ob 58/90
    Entscheidungstext OGH 26.06.1990 4 Ob 58/90
    nur: Unterlassungsanspruch nach dem Wettbewerbsrecht setzt kein Verschulden des Handelnden voraus. (T3)
  • 4 Ob 8/91
    Entscheidungstext OGH 26.02.1991 4 Ob 8/91
    Veröff: MR 1991,161
  • 4 Ob 133/93
    Entscheidungstext OGH 30.11.1993 4 Ob 133/93
  • 4 Ob 164/93
    Entscheidungstext OGH 11.01.1994 4 Ob 164/93
    Beisatz: Wohl aber die Rechtswidrigkeit des beanstandeten Verhaltens. (T4)
  • 4 Ob 14/95
    Entscheidungstext OGH 21.02.1995 4 Ob 14/95
    nur T3
  • 4 Ob 34/97x
    Entscheidungstext OGH 25.02.1997 4 Ob 34/97x
    nur T3
  • 4 Ob 192/05x
    Entscheidungstext OGH 29.11.2005 4 Ob 192/05x
    nur T1; Beisatz: Das gilt auch für den auf §1UWG gestützten Unterlassungsanspruch, soweit die subjektive Vorwerfbarkeit nicht bereits - wie etwa bei einem sachlich nicht gerechtfertigten Wettbewerbsvorsprung durch Rechtsbruch - ein Tatbestandsmerkmal der wettbewerbswidrigen Handlung bildet. Für das sittenwidrige „Anreißen" durch unerbetene Telefonwerbung trifft dies nicht zu. Diese Werbeform ist unabhängig davon unzulässig, mit welcher Absicht und/oder mit welchem Wissensstand der Werbende handelt. (T5)
  • 4 Ob 118/24t
    Entscheidungstext OGH Ordentliche Erledigung (Sachentscheidung) 22.05.2025 4 Ob 118/24t
    vgl

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1971:RS0078041

Im RIS seit

13.07.1971

Zuletzt aktualisiert am

17.06.2025

Dokumentnummer

JJR_19710713_OGH0002_0040OB00333_7100000_002