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Rechtssatz RS0086043×

Rechtssatz RS0086043

Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Zivilrecht

Rechtssatznummer

RS0086043

Entscheidungsdatum

15.01.2008

Rechtssatz

Zur Widerlegung des vom Kläger erbrachten Anscheinsbeweises genügt nicht der Beweis einer abstrakten Möglichkeit, sondern es muss die konkrete, zumindest gleich hohe Wahrscheinlichkeit bewiesen werden.

Entscheidungstexte

  • 10 ObS 278/91
    Entscheidungstext OGH 17.12.1991 10 ObS 278/91
    Veröff: JBl 1992/469 = SSV-NF 5/140
  • 10 ObS 130/92
    Entscheidungstext OGH 16.06.1992 10 ObS 130/92
    Veröff: SSV-NF 6/72
  • 10 ObS 73/94
    Entscheidungstext OGH 28.02.1955 10 ObS 73/94
  • 10 ObS 2115/96v
    Entscheidungstext OGH 21.05.1996 10 ObS 2115/96v
    Auch
  • 10 ObS 46/97f
    Entscheidungstext OGH 27.03.1997 10 ObS 46/97f
  • 10 ObS 325/97k
    Entscheidungstext OGH 15.10.1997 10 ObS 325/97k
  • 10 ObS 133/98a
    Entscheidungstext OGH 28.04.1998 10 ObS 133/98a
    Auch; Veröff: SZ 71/81
  • 10 ObS 109/00b
    Entscheidungstext OGH 23.05.2000 10 ObS 109/00b
    Auch
  • 10 ObS 146/07d
    Entscheidungstext OGH 15.01.2008 10 ObS 146/07d
    Vgl auch; Beisatz: Die Entkräftung des Anscheinsbeweises geschieht durch den Beweis, dass der typisch formelhafte Geschehensablauf im konkreten Fall nicht zwingend ist, sondern, dass die ernste Möglichkeit eines anderen Geschehensablaufs besteht. In Sozialrechtssachen ist der Anscheinsbeweis nur dann entkräftet, wenn dem atypischen Geschehensablauf zumindest die gleiche Wahrscheinlichkeit zukommt. (T1)

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1991:RS0086043

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

20.12.2023

Dokumentnummer

JJR_19911117_OGH0002_010OBS00278_9100000_002