- 8 ObA 272/99d
Entscheidungstext OGH 11.11.1999 8 ObA 272/99d
- 6 Ob 260/00d
Entscheidungstext OGH 14.12.2000 6 Ob 260/00d
Vgl auch; Beisatz: Hier: Berücksichtigung der Annahme einer 20%igen Abwanderung von Kunden pro Jahr (und damit einer Auflösung des Kundenstocks im fünften Jahr) und der vom Gegner bloß behaupteten erheblichen monatlichen Ersparnis des Handelsvertreters ist aus Billigkeitsüberlegungen sachgerecht, nicht jedoch die Berücksichtigung der langen Vertragsdauer und der Höhe der vereinbarten Provision. (T1)
- 7 Ob 256/01z
Entscheidungstext OGH 09.10.2002 7 Ob 256/01z
Beisatz: Unter dem Begriff der Billigkeit ist nämlich die dem Einzelfall entsprechende sachgerechte Lösung einer Rechtsfrage zu verstehen. (T2)
- 3 Ob 13/05s
Entscheidungstext OGH 20.10.2005 3 Ob 13/05s
Auch; Beis wie T2
- 6 Ob 204/05a
Entscheidungstext OGH 03.11.2005 6 Ob 204/05a
- 7 Ob 122/06a
Entscheidungstext OGH 30.08.2006 7 Ob 122/06a
Vgl aber; nur: Die in § 24 Abs 1 Z 3 HVertrG 1993 "unter Berücksichtigung aller Umstände (ergänze: des jeweiligen Einzelfalls), insbesondere der dem Handelsvertreter aus Geschäften mit den betreffenden Kunden entgehenden Provision, nach Billigkeit" festzusetzende Ausgleichszahlung ist geradezu ein Musterbeispiel für eine nach dem jeweiligen Einzelfall zu treffende Billigkeitsentscheidung. (T3)
Beisatz: Es hat sich jedoch in der Judikatur und im Schrifttum als wesentliche Berechnungsbasis der Rückgriff auf den so genannten - nach der Billigkeit zu ermittelnden und eine entsprechende Abzinsung berücksichtigenden - Rohausgleich herausgebildet, wobei grundsätzlich auf das letzte Vertragsjahr abzustellen ist. Für die Ermittlung des Provisionsäquivalents ist der Anteil am Betrag 'Rohertrag minus Eigenhändlerkosten', der auf die Eigenwaren der Beklagten entfällt, zu berücksichtigen. Bei der Berechnung des Rohausgleichs sind aber nicht nur die Handelsspannen in Bezug auf Eigenwaren der Beklagten, sondern auch jene für Drittwaren zu berücksichtigen, wenn sich auch aus dem Vertrieb dieser Waren für den Geschäftsherrn ein erheblicher verbleibender Vorteil ergibt. Hier: Tankstellenshop. (T4)
- 4 Ob 189/07h
Entscheidungstext OGH 13.11.2007 4 Ob 189/07h
- 7 Ob 233/07a
Entscheidungstext OGH 28.11.2007 7 Ob 233/07a
- 6 Ob 248/07z
Entscheidungstext OGH 12.12.2007 6 Ob 248/07z
- 9 ObA 6/08k
Entscheidungstext OGH 07.02.2008 9 ObA 6/08k
- 8 ObA 45/08p
Entscheidungstext OGH 13.11.2008 8 ObA 45/08p
Beisatz: Hier: Tankstellenbetreiber. (T5)
Bem: Mit ausführlicher Darstellung der zweitstufigen Berechnung der Ausgleichszahlung. (T6)
- 2 Ob 252/08k
Entscheidungstext OGH 10.06.2009 2 Ob 252/08k
- 9 ObA 35/09a
Entscheidungstext OGH 03.03.2010 9 ObA 35/09a
Beis wie T5; Beisatz: Dies gilt auch für die Ermittlung des „Stammkundenanteils“. (T7)
- 9 ObA 49/09k
Entscheidungstext OGH 24.03.2010 9 ObA 49/09k
Auch; Beis wie T5; Veröff: SZ 2010/29
- 9 ObA 129/10a
Entscheidungstext OGH 25.10.2011 9 ObA 129/10a
- 7 Ob 182/11g
Entscheidungstext OGH 12.10.2011 7 Ob 182/11g
Auch; Beisatz: Hier: Ausgleichsanspruch des Vertragshändlers analog § 24 HVertrG. (T8)
- 4 Ob 188/11t
Entscheidungstext OGH 17.01.2012 4 Ob 188/11t
Vgl auch
- 9 Ob 32/11p
Entscheidungstext OGH 30.04.2012 9 Ob 32/11p
Auch
- 9 ObA 59/12k
Entscheidungstext OGH 20.06.2012 9 ObA 59/12k
Beisatz: Die Reduktion eines Ausgleichsanspruchs aus Gründen der Billigkeit (§ 24 Abs 1 Z 3 HVertrG) betrifft nicht den Grund, sondern die Höhe des Anspruchs. (T9)
- 9 ObA 57/12s
Entscheidungstext OGH 22.08.2012 9 ObA 57/12s
Auch
- 9 ObA 123/13y
Entscheidungstext OGH 29.10.2013 9 ObA 123/13y
- 9 ObA 118/15s
Entscheidungstext OGH 28.10.2015 9 ObA 118/15s
- 9 ObA 116/16y
Entscheidungstext OGH 24.05.2017 9 ObA 116/16y
- 4 Ob 75/17h
Entscheidungstext OGH 30.05.2017 4 Ob 75/17h
- 8 ObA 55/16w
Entscheidungstext OGH 24.08.2017 8 ObA 55/16w
Auch; Beisatz: Ebenso liegt die Festlegung eines Billigkeitsabzugs sowie der Abwanderungsquote im richterlichen Schätzungsermessen. (T10)
- 8 ObA 17/19m
Entscheidungstext OGH 24.05.2019 8 ObA 17/19m
- 4 Ob 56/22x
Entscheidungstext OGH 22.04.2022 4 Ob 56/22x
Beisatz: Hier: Beleidigungen des Handelsvertreters gegenüber dem Vertragspartner und seiner Mitarbeiter sowie hohes Fixgehalt ungeachtet niedriger Umsätze wurden bei der Billigkeitsentscheidung berücksichtigt. (T11)