Rechtssatz RS0018597
Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)
Rechtssatznummer
RS0018597
Geschäftszahl
3Ob41/53; 2Ob892/53; 3Ob467/53; 7Ob163/67; 1Ob50/73; 1Ob215/73; 5Ob144/74; 1Ob191/75; 1Ob617/77; 5Ob655/77; 7Ob567/80; 4Ob527/80; 3Ob587/80; 1Ob555/81; 1Ob811/81; 5Ob561/82; 7Ob617/82; 5Ob2/83; 1Ob605/84; 7Ob595/84; 8Ob578/85; 7Ob650/85; 5Ob515/90; 1Ob536/90
Entscheidungsdatum
07.03.1990
Rechtssatz
Die §§ 932, 1167 ABGB gewähren dem Erwerber oder Besteller keinen Schadenersatzanspruch, sondern behalten nur einen bereits aus der allgemeinen Regel des § 1295 ABGB sich ergebenden und an die allgemeinen Voraussetzungen einer Schadenersatzpflicht gebundenen Schadenersatzanspruch vor. Der Beweis des Verschuldens obliegt in diesem Falle dem Erwerber oder Besteller.Die Paragraphen 932, 1167, ABGB gewähren dem Erwerber oder Besteller keinen Schadenersatzanspruch, sondern behalten nur einen bereits aus der allgemeinen Regel des Paragraph 1295, ABGB sich ergebenden und an die allgemeinen Voraussetzungen einer Schadenersatzpflicht gebundenen Schadenersatzanspruch vor. Der Beweis des Verschuldens obliegt in diesem Falle dem Erwerber oder Besteller.
Entscheidungstexte
- 3 Ob 41/53
Entscheidungstext OGH 28.01.1953 3 Ob 41/53
- 2 Ob 892/53
Entscheidungstext OGH 01.04.1953 2 Ob 892/53
- 3 Ob 467/53
Entscheidungstext OGH 23.09.1953 3 Ob 467/53
- 7 Ob 163/67
Entscheidungstext OGH 08.11.1967 7 Ob 163/67
- 1 Ob 50/73
Entscheidungstext OGH 04.04.1973 1 Ob 50/73
nur: Die §§ 932, 1167 ABGB gewähren dem Erwerber oder Besteller keinen Schadenersatzanspruch, sondern behalten nur einen bereits aus der allgemeinen Regel des § 1295 ABGB sich ergebenden und an die allgemeinen Voraussetzungen einer Schadenersatzpflicht gebundenen Schadenersatzanspruch vor. (T1) Veröff: EvBl 1973/226 S 461 = SZ 46/39
- 1 Ob 215/73
Entscheidungstext OGH 13.03.1974 1 Ob 215/73
Veröff: JBl 1974,477
- 5 Ob 144/74
Entscheidungstext OGH 03.07.1974 5 Ob 144/74
nur T1
- 1 Ob 191/75
Entscheidungstext OGH 08.10.1975 1 Ob 191/75
nur T1; Veröff: SZ 48/102 = NZ 1977,108 = EvBl 1976/106 S 209 = JBl 1976,205 mit Anmerkung von Bydlinski
- 1 Ob 617/77
Entscheidungstext OGH 22.06.1977 1 Ob 617/77
nur T1; Veröff: JBl 1979,34 = SZ 50/93
- 5 Ob 655/77
Entscheidungstext OGH 22.11.1977 5 Ob 655/77
nur T1
- 7 Ob 567/80
Entscheidungstext OGH 08.05.1980 7 Ob 567/80
Auch; nur T1
- 4 Ob 527/80
Entscheidungstext OGH 24.03.1981 4 Ob 527/80
- 3 Ob 587/80
Entscheidungstext OGH 06.05.1981 3 Ob 587/80
nur T1; Beisatz: Dieser unterliegt der Verjährung nach § 1489 ABGB. (T2)
- 1 Ob 555/81
Entscheidungstext OGH 20.05.1981 1 Ob 555/81
Veröff: JBl 1982,318 = SZ 54/81
- 1 Ob 811/81
Entscheidungstext OGH 17.02.1982 1 Ob 811/81
Auch; Veröff: RZ 1982/62 S 244
- 5 Ob 561/82
Entscheidungstext OGH 20.04.1982 5 Ob 561/82
nur T1
- 7 Ob 617/82
Entscheidungstext OGH 13.05.1982 7 Ob 617/82
nur T1
- 5 Ob 2/83
Entscheidungstext OGH 06.03.1984 5 Ob 2/83
Auch
- 1 Ob 605/84
Entscheidungstext OGH 19.09.1984 1 Ob 605/84
nur T1; Veröff: RdW 1985/72 (mit Anmerkung) = JBl 1985,625 (Iro) = SZ 57/140
- 7 Ob 595/84
Entscheidungstext OGH 11.10.1984 7 Ob 595/84
Beisatz: Ist jedoch der Kausalzusammenhang mit einer Handlung oder Unterlassung des Schuldners erwiesen oder weist die Sachlage typisch auf dessen Verschulden hin, so hat der Gläubiger seiner ihm nach § 1296 ABGB obliegenden Beweispflicht genügt und es hat sich der Schuldner gemäß § 1298 ABGB vom Vorwurf des Verschuldens zu entlasten und die Gefahr des Mißlingens dieses Beweises zu tragen. (T3)
- 8 Ob 578/85
Entscheidungstext OGH 24.10.1985 8 Ob 578/85
nur T1
- 7 Ob 650/85
Entscheidungstext OGH 21.11.1985 7 Ob 650/85
Auch; nur T1
- 5 Ob 515/90
Entscheidungstext OGH 30.01.1990 5 Ob 515/90
nur T1
- 1 Ob 536/90
Entscheidungstext OGH 07.03.1990 1 Ob 536/90
nur T1; Verstärkter Senat; Beis wie T2; Veröff: SZ 63/37 = EvBl 1990/129 S 599 = JBl 1990,648 (Reischauer)
European Case Law Identifier (ECLI)
ECLI:AT:OGH0002:1953:RS0018597
Dokumentnummer
JJR_19530128_OGH0002_0030OB00041_5300000_001