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Rechtssatz RS0023938×

Rechtssatz RS0023938

Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Zivilrecht

Rechtssatznummer

RS0023938

Entscheidungsdatum

15.04.2020

Rechtssatz

Die allgemeine Verkehrssicherungspflicht entspringt dem Deliktsrecht, so dass eine Haftung des Verkehrssicherungspflichtigen für Gehilfen nur nach Paragraph 1315, ABGB eintritt.

Entscheidungstexte

  • 1 Ob 5/91
    Entscheidungstext OGH 24.04.1991 1 Ob 5/91
    Veröff: JBl 1991,586
  • 2 Ob 64/98w
    Entscheidungstext OGH 25.06.1998 2 Ob 64/98w
    Beisatz: Hier: Verkehrssicherungspflicht gemäß § 93 StVO. (T1)
    Beisatz: Der Gehilfe selbst haftet dem geschädigten Dritten nach den allgemeinen Grundsätzen des Deliktsrechts. (T2)
  • 2 Ob 107/98v
    Entscheidungstext OGH 20.05.1998 2 Ob 107/98v
    Beisatz: Bei Schutzgesetzen ergibt sich keine besondere Art der Gehilfenhaftung; im deliktischen Bereich ist § 1315 ABGB heranzuziehen; Pflichten gegen die Allgemeinheit werden an sich von § 1313a ABGB nicht erfasst. (T3)
    Beisatz: Für die Anwendung der Bestimmung des § 1315 ABGB kann die Unterscheidung zwischen positivierten Schutznormen und nicht positivierten allgemeinen Verkehrssicherungspflichten somit auf sich beruhen. (T4)
  • 6 Ob 276/98a
    Entscheidungstext OGH 25.03.1999 6 Ob 276/98a
  • 7 Ob 271/00d
    Entscheidungstext OGH 20.12.2000 7 Ob 271/00d
    Auch; Beis wie T3 nur: Im deliktischen Bereich ist § 1315 ABGB heranzuziehen; Pflichten gegen die Allgemeinheit werden an sich von § 1313a ABGB nicht erfasst. (T5)
  • 2 Ob 156/05p
    Entscheidungstext OGH 23.03.2007 2 Ob 156/05p
    Vgl; Beis wie T1; Beis wie T2
  • 1 Ob 195/07v
    Entscheidungstext OGH 29.11.2007 1 Ob 195/07v
    Auch
  • 4 Ob 75/09x
    Entscheidungstext OGH 12.05.2009 4 Ob 75/09x
    Auch
  • 9 Ob 8/09f
    Entscheidungstext OGH 30.09.2009 9 Ob 8/09f
    Vgl auch; Beisatz: Eine Haftung des Verkehrssicherungspflichtigen kommt nur in Betracht, wenn feststeht, dass der eingesetzte Besorgungsgehilfe (habituell) für die ihm übertragene Aufgabe ungeeignet war und - bejahendenfalls - dass dies für den Verkehrssicherungspflichtigen auch erkennbar gewesen wäre. (T6)
  • 2 Ob 157/09s
    Entscheidungstext OGH 29.10.2009 2 Ob 157/09s
    Vgl; Beisatz: Werden Tätigkeiten an eigenverantwortlich handelnde Personen weitergegeben, so treffen die Verkehrssicherungspflichten (nur) diese, während der Übertragende nur mehr für Auswahlverschulden und unter Umständen für Überwachungsverschulden haftet. (T7)
  • 5 Ob 76/12f
    Entscheidungstext OGH 09.08.2012 5 Ob 76/12f
    Vgl; Beisatz: Hier: Hausbesorger. (T8)
  • 2 Ob 70/12a
    Entscheidungstext OGH 29.11.2012 2 Ob 70/12a
    Auch; Veröff: SZ 2012/134
  • 2 Ob 28/13a
    Entscheidungstext OGH 14.03.2013 2 Ob 28/13a
    Vgl auch; Auch Beis wie T7
  • 3 Ob 45/16p
    Entscheidungstext OGH 27.04.2016 3 Ob 45/16p
    Auch; Beis wie T7
  • 7 Ob 58/18g
    Entscheidungstext OGH 24.05.2018 7 Ob 58/18g
    Vgl aber
  • 9 Ob 71/19k
    Entscheidungstext OGH 15.04.2020 9 Ob 71/19k
    vgl; nur Beisatz wie T7
    Anm: Veröff: SZ 2020/29

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1991:RS0023938

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

19.04.2023

Dokumentnummer

JJR_19910424_OGH0002_0010OB00005_9100000_002