Rechtssatz RS0085182
Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)
Rechtssatznummer
RS0085182
Entscheidungsdatum
25.10.2012
Norm
ASVG idF 48.ASVGNov §333 Abs3
Rechtssatz
Die Ausnahmeregelung des § 333 Abs 3 ASVG umfasst sämtliche durch einen Kraftfahrzeughaftpflichtversicherer gedeckten Personenschäden. Im Rahmen der Versicherungssumme trifft den (nicht vorsätzlich handelnden) Arbeitgeber einerseits die Gefährdungshaftung als Kraftfahrzeughalter und andererseits die Verschuldenshaftung, die auch die Haftung für schuldhaftes Verhalten eines Gehilfen einschließt.Die Ausnahmeregelung des Paragraph 333, Absatz 3, ASVG umfasst sämtliche durch einen Kraftfahrzeughaftpflichtversicherer gedeckten Personenschäden. Im Rahmen der Versicherungssumme trifft den (nicht vorsätzlich handelnden) Arbeitgeber einerseits die Gefährdungshaftung als Kraftfahrzeughalter und andererseits die Verschuldenshaftung, die auch die Haftung für schuldhaftes Verhalten eines Gehilfen einschließt.
Entscheidungstexte
- 9 ObA 109/93
Entscheidungstext OGH 29.10.1993 9 ObA 109/93
Veröff: DRdA 1994,326 (Oberhofer)
- 2 Ob 64/94
Entscheidungstext OGH 13.10.1994 2 Ob 64/94
nur: Die Ausnahmeregelung des § 333 Abs 3 ASVG umfasst sämtliche durch einen Kraftfahrzeughaftpflichtversicherer gedeckten Personenschäden. (T1)
- 8 ObA 287/94
Entscheidungstext OGH 22.06.1995 8 ObA 287/94
Beisatz: Dies gilt auch bei Unfällen, die durch den Aufseher im Betrieb verursacht worden sind. (T2)
- 9 ObA 126/98i
Entscheidungstext OGH 29.04.1998 9 ObA 126/98i
nur T1
- 2 Ob 181/98a
Entscheidungstext OGH 02.07.1998 2 Ob 181/98a
Auch; Beisatz: Diese Haftung schließt nach hM die Gehilfenhaftung gemäß § 19 Abs 2 EKHG ein. (T3) Veröff: SZ 71/120
- 9 ObA 322/98p
Entscheidungstext OGH 10.02.1999 9 ObA 322/98p
nur T1
- 8 ObA 179/98a
Entscheidungstext OGH 18.03.1999 8 ObA 179/98a
nur T1; Beisatz: Hier: Unfall mit Seitenstapler, für den nach § 59 Abs 1 KFG 1969 keine Versicherungspflicht besteht. (T4)
- 9 ObA 150/00z
Entscheidungstext OGH 18.10.2000 9 ObA 150/00z
Auch; nur T1; Beisatz: Seit der mit der 48. ASVG-Novelle erfolgten Einschränkung des Haftungsprivilegs haftet der Arbeitgeber für durch einen Kraftfahrzeughaftpflichtversicherer gedeckte Personenschäden des Arbeitnehmers bis zur Höhe der aus einer bestehenden Haftpflichtversicherung zur Verfügung stehenden Versicherungssumme. (T5)
- 8 ObA 117/02t
Entscheidungstext OGH 19.12.2002 8 ObA 117/02t
Auch; Veröff: SZ 2002/180
- 8 ObA 73/03y
Entscheidungstext OGH 24.09.2004 8 ObA 73/03y
nur: Im Rahmen der Versicherungssumme trifft den (nicht vorsätzlich handelnden) Arbeitgeber einerseits die Gefährdungshaftung als Kraftfahrzeughalter und andererseits die Verschuldenshaftung, die auch die Haftung für schuldhaftes Verhalten eines Gehilfen einschließt. (T6); Veröff: SZ 2004/141
- 9 ObA 48/11s
Entscheidungstext OGH 28.06.2011 9 ObA 48/11s
nur T1; Beisatz: Wurde vom Arbeitgeber trotz Bestehens einer Versicherungspflicht gemäß § 59 Abs 1 KFG keine Kraftfahrzeug-Haftpflichtversicherung abgeschlossen, so kommt bei vorsätzlicher Verletzung der Versicherungspflicht eine Haftung aus dem Titel der Fürsorgepflichtverletzung für jenen Betrag in Betracht, der bei ordnungsgemäßer Erfüllung der Versicherungspflicht zur Verfügung gestanden wäre (RS0127018). (T7); Veröff: SZ 2011/78
- 2 Ob 178/11g
Entscheidungstext OGH 19.01.2012 2 Ob 178/11g
nur T1; Veröff: SZ 2012/6
- 2 Ob 214/11a
Entscheidungstext OGH 25.10.2012 2 Ob 214/11a
Auch; nur T1; Veröff: SZ 2012/114
European Case Law Identifier (ECLI)
ECLI:AT:OGH0002:1993:RS0085182
Zuletzt aktualisiert am
16.06.2015
Dokumentnummer
JJR_19931029_OGH0002_009OBA00109_9300000_002