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Rechtssatz RS0118239×

Rechtssatz RS0118239

Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Zivilrecht

Rechtssatznummer

RS0118239

Entscheidungsdatum

20.05.2026

Norm

JN §28
EuErbVO Art4

Rechtssatz

Die Bestimmung der Zuständigkeit durch den Obersten Gerichtshof setzt unter anderem voraus, dass sowohl die inländische Gerichtsbarkeit (internationale Zuständigkeit) gegeben, ein österreichisches Gericht jedoch nicht örtlich zuständig ist.

Entscheidungstexte

  • 4 Nc 32/03y
    Entscheidungstext OGH 01.12.2003 4 Nc 32/03y
  • 10 Nc 3/05f
    Entscheidungstext OGH 14.02.2005 10 Nc 3/05f
  • 8 Nc 62/05t
    Entscheidungstext OGH 30.01.2006 8 Nc 62/05t
  • 6 Nc 3/06b
    Entscheidungstext OGH 20.03.2006 6 Nc 3/06b
    Vgl auch; Beisatz: Hier: Für die von der Einschreiterin und ihrer deutschen Alleingesellschafterin beabsichtigte Verschmelzung auf die Alleingesellschafterin (aus österreichischer Sicht also eine Hinaus-Verschmelzung), ist - soweit es die übertragende österreichische Einschreiterin betrifft - das Firmenbuchgericht, in dem die Einschreiterin ihren Sitz hat, gemäß § 120 Abs 1 Z 1 und Abs 2 Satz 1 JN zur Prüfung der Verschmelzung und deren Eintragung zuständig. (T1)
  • 7 Nc 10/09v
    Entscheidungstext OGH 02.06.2009 7 Nc 10/09v
  • 7 Nc 21/10p
    Entscheidungstext OGH 22.10.2010 7 Nc 21/10p
    Auch
  • 7 Ob 11/13p
    Entscheidungstext OGH 27.03.2013 7 Ob 11/13p
  • 4 Nc 11/13z
    Entscheidungstext OGH 24.05.2013 4 Nc 11/13z
    Auch
  • 4 Nc 23/14s
    Entscheidungstext OGH 29.10.2014 4 Nc 23/14s
  • 4 Nc 6/15t
    Entscheidungstext OGH 19.03.2015 4 Nc 6/15t
    Auch; Beisatz: Bestimmt sich die Zuständigkeit gegen einen nicht in einem EU-Mitgliedstaat domizilierten Beklagten nach Art 6 Abs 1 EuGVVO und behauptet der Kläger bereits im Ordinationsantrag das Vorhandensein verwertbaren (Liegenschafts-)Vermögens im Inland, so kommt eine Ordination schon zufolge des nach § 99 Abs 1 JN ohnedies begründeten Vermögensgerichtsstands nicht in Betracht. (T2)
  • 3 Nc 3/18y
    Entscheidungstext OGH 24.01.2018 3 Nc 3/18y
    Auch
  • 3 Nc 3/19z
    Entscheidungstext OGH 23.01.2019 3 Nc 3/19z
  • 9 Nc 2/19x
    Entscheidungstext OGH 28.02.2019 9 Nc 2/19x
    Auch
  • 9 Nc 24/18f
    Entscheidungstext OGH 28.02.2019 9 Nc 24/18f
    Beisatz: Die von den Vorinstanzen übereinstimmend verneinte internationale Zuständigkeit kann im Ordinationsverfahren nicht mehr nachgeprüft werden. (T3)
  • 4 Nc 8/19t
    Entscheidungstext OGH 25.03.2019 4 Nc 8/19t
  • 9 Nc 8/19d
    Entscheidungstext OGH 04.04.2019 9 Nc 8/19d
    Auch
  • 2 Nc 8/19b
    Entscheidungstext OGH 08.03.2019 2 Nc 8/19b
  • 9 Nc 6/19k
    Entscheidungstext OGH 05.03.2019 9 Nc 6/19k
    Beisatz: Die von den Vorinstanzen übereinstimmend verneinte internationale Zuständigkeit kann im Ordinationsverfahren nicht mehr nachgeprüft werden. (T4)
  • 6 Nc 12/19w
    Entscheidungstext OGH 23.05.2019 6 Nc 12/19w
  • 8 Nc 16/19y
    Entscheidungstext OGH 05.06.2019 8 Nc 16/19y
  • 9 Nc 39/19p
    Entscheidungstext OGH 04.09.2019 9 Nc 39/19p
    nur: Die Bestimmung der Zuständigkeit durch den Obersten Gerichtshof setzt voraus, dass die inländische Gerichtsbarkeit (internationale Zuständigkeit) gegeben ist. (T5)
  • 5 Nc 20/19i
    Entscheidungstext OGH 02.09.2019 5 Nc 20/19i
    Vgl
  • 5 Nc 13/19k
    Entscheidungstext OGH 02.09.2019 5 Nc 13/19k
    Vgl
  • 4 Nc 3/20h
    Entscheidungstext OGH 19.02.2020 4 Nc 3/20h
  • 4 Nc 1/23v
    Entscheidungstext OGH 24.01.2023 4 Nc 1/23v
    nur T5
  • 2 Nc 32/23p
    Entscheidungstext OGH 10.05.2023 2 Nc 32/23p
    Beisatz: Die EuErbVO regelt bei gewöhnlichem Aufenthalt des Erblassers in Österreich die internationale Zuständigkeit österreichischer Gerichte, nicht aber die örtliche. Hat der Beklagte weder seinen allgemeinen Gerichtsstand (hier: Großbritannien) noch Vermögen im Inland und scheidet auch der Gerichtsstand nach § 77 Abs 1 JN wegen rechtskräftigen Abschlusses des Verlassenschaftsverfahrens aus, ist eine Ordination nach § 28 JN geboten. (T6)
  • 6 Nc 18/23h
    Entscheidungstext OGH 08.08.2023 6 Nc 18/23h
    Beisatz: Dies ist nicht der Fall, wenn die Parteien mittels Gerichtsstandsvereinbarung die örtliche Zuständigkeit inländischer Gerichte vereinbart haben. (T7)
    Beisatz: Hier: Vereinbarung der örtlichen Zuständigkeit der in Wien gelegenen Gerichte. (T8)
  • 2 Nc 69/23d
    Entscheidungstext OGH 21.09.2023 2 Nc 69/23d
  • 6 Nc 3/24d
    Entscheidungstext OGH 11.03.2024 6 Nc 3/24d
  • 2 Nc 16/24m
    Entscheidungstext OGH 25.03.2024 2 Nc 16/24m
    vgl
  • 10 Nc 11/24k
    Entscheidungstext OGH 30.07.2024 10 Nc 11/24k
  • 3 Nc 77/24i
    Entscheidungstext OGH 17.12.2024 3 Nc 77/24i
  • 2 Nc 10/25f
    Entscheidungstext OGH 18.02.2025 2 Nc 10/25f
    Beisatz: Ordination bei internationaler Zuständigkeit österreichischer Gerichte für eine Vermächtnisklage gemäß Art 4 EuErbVO aufgrund des gewöhnlichen Aufenthalts der Erblasserin (T9)
  • 3 Nc 12/25g
    Entscheidungstext OGH 12.05.2025 3 Nc 12/25g
    vgl
  • 5 Nc 25/24g
    Entscheidungstext OGH 30.04.2025 5 Nc 25/24g
  • 3 Nc 21/25f
    Entscheidungstext OGH 16.06.2025 3 Nc 21/25f
    Beisatz: Hier: Antrag auf Ordination in Exekutionsverfahren gegen ausländisches Glückspielunternehmen. (T10)
    Beisatz: In der Konstellation des § 28 Abs 1 Z 2 JN wird die inländische Gerichtsbarkeit der österreichischen Gerichte aber durch die Ordinationsentscheidung geschaffen, weshalb es keines weiteren Anküpfungspunktes zu Österreich bedarf. Ein "Hineinreichen" der zu pfändenden Forderung ins Inland ist somit nicht erforderlich. (T11)
  • 3 Nc 23/25z
    Entscheidungstext OGH 16.06.2025 3 Nc 23/25z
    Beisatz wie T10; Beisatz wie T11
  • 3 Nc 88/25h
    Entscheidungstext OGH 07.07.2025 3 Nc 88/25h
  • 3 Nc 89/25f
    Entscheidungstext OGH 07.07.2025 3 Nc 89/25f
  • 3 Nc 86/25i
    Entscheidungstext OGH 07.07.2025 3 Nc 86/25i
  • 3 Nc 87/25m
    Entscheidungstext OGH 07.07.2025 3 Nc 87/25m
  • 2 Nc 3/26b
    Entscheidungstext OGH 29.01.2026 2 Nc 3/26b
    Beisatz: Hier: Erbschaftsklage der Tochter des – vor dem Tod in Österreich aufhältigen – Verstorbenen gegen den in Deutschland wohnhaften Gesamtrechtsnachfolger. (T12)
  • 2 Nc 10/26g
    Entscheidungstext OGH 26.03.2026 2 Nc 10/26g
    Beisatz: Hier: Vermächtnis- und Pflichtteilsklage gegen in Deutschland lebende eingeantwortete Erben bei letztem gewöhnlichen Aufenthalt des Verstorbenen in Österreich nach Abschluss des Verlassenschaftsverfahrens. (T13)
    Beisatz: Art 4 EuErbVO regelt nur die internationale, nicht aber die örtliche Zuständigkeit. (T14)
  • 2 Nc 18/26h
    Entscheidungstext OGH 20.05.2026 2 Nc 18/26h
    Beisatz: Hier: Internationale Zuständigkeit österreichischer Gerichte nach Art 4 EuErbVO für eine Klage eines pflichtteilsberechtigten Sohnes der 2025 in Österreich verstorbenen Erblasserin gegen einen in Deutschland wohnhaften pflichtteilsberechtigten Geschenknehmer. (T15)
  • 2 Nc 14/26w
    Entscheidungstext OGH 22.04.2026 2 Nc 14/26w
    Beisatz: Hier: Pflichtteilsklage eines pflichtteilsberechtigten Sohnes der 2025 in Österreich verstorbenen Erblasserin gegen einen in Deutschland wohnhaften pflichtteilsberechtigten Geschenknehmer. (T16)
    Beisatz: Internationale Zuständigkeit österreichischer Gerichte gemäß Art 4 EuErbVO aufgrund des gewöhnlichen Aufenthalts der Erblasserin in Österreich. Mangels Regelung zur örtlichen Zuständigkeit bleiben die Vorschriften der Mitgliedstaaten über die örtliche Zuständigkeit gemäß Art 2 EuErbVO unberührt. (T17)
    Beisatz: Zuweisung an das, für das Verlassenschaftsverfahren zuständige Gericht gemäß § 28 JN, weil das Verlassenschaftsverfahren bereits abgeschlossen war (§ 77 Abs 1 JN), der Beklagte im Inland keinen Wohnsitz oder gewöhnlichen Aufenthalt hatte (§ 66 Abs 1 und 2 JN) und auch über kein Vermögen (§ 99 JN) verfügte. (T18)

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:2003:RS0118239

Im RIS seit

31.12.2003

Zuletzt aktualisiert am

02.10.2026

Dokumentnummer

JJR_20031201_OGH0002_0040NC00032_03Y0000_001