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Rechtssatz RS0018702×

Rechtssatz RS0018702

Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Zivilrecht

Rechtssatznummer

RS0018702

Entscheidungsdatum

15.02.2024

Rechtssatz

Der Besteller kann nach misslungenen Verbesserungsversuchen den Mangel als unbehebbar behandeln und Wandlung begehren. Die Wandlung vollzieht sich zwar nicht schon durch die einseitige Erklärung des Käufers, sondern erst durch richterlichen Gestaltungsakt, doch kommt den missglückten Verbesserungsversuchen die Wirkung zu, dass der Verbesserungsanspruch erlischt, es also auf eine allenfalls später erklärte Bereitschaft des Schuldners, den Mangel zu beheben, nicht mehr ankommt.

Entscheidungstexte

  • 6 Ob 741/78
    Entscheidungstext OGH 16.11.1978 6 Ob 741/78
    Veröff: EvBl 1979/127 S 391
  • 3 Ob 584/82
    Entscheidungstext OGH 24.11.1982 3 Ob 584/82
    nur: Der Besteller kann nach mißlungenen Verbesserungsversuchen den Mangel als unbehebbar behandeln und Wandlung begehren. (T1)
  • 6 Ob 632/82
    Entscheidungstext OGH 19.05.1983 6 Ob 632/82
    Beisatz: Es bedarf auch keiner weiteren Fristsetzung. (T2)
  • 6 Ob 665/84
    Entscheidungstext OGH 28.02.1985 6 Ob 665/84
    Auch; nur T1
  • 7 Ob 586/85
    Entscheidungstext OGH 27.06.1985 7 Ob 586/85
    nur T1
  • 1 Ob 707/85
    Entscheidungstext OGH 11.12.1985 1 Ob 707/85
    nur T1
  • 1 Ob 618/86
    Entscheidungstext OGH 17.11.1986 1 Ob 618/86
    nur: Der Besteller kann nach mißlungenen Verbesserungsversuchen den Mangel als unbehebbar behandeln. (T3)
  • 3 Ob 657/86
    Entscheidungstext OGH 01.07.1987 3 Ob 657/86
    nur T1
  • 4 Ob 586/87
    Entscheidungstext OGH 12.01.1988 4 Ob 586/87
    nur: Der Besteller kann nach misslungenen Verbesserungsversuchen den Mangel als unbehebbar behandeln und Wandlung begehren. Die Wandlung vollzieht sich zwar nicht schon durch die einseitige Erklärung des Käufers, sondern erst durch richterlichen Gestaltungsakt. (T4)
  • 6 Ob 639/88
    Entscheidungstext OGH 10.11.1988 6 Ob 639/88
    nur T4; Veröff: SZ 61/238 = JBl 1989,241 (dazu Czermak WBl 1989,87) = ÖBA 1989,627 = RdW 1989,96
  • 7 Ob 632/90
    Entscheidungstext OGH 22.11.1990 7 Ob 632/90
    Auch; nur T1
  • 3 Ob 20/97f
    Entscheidungstext OGH 09.07.1997 3 Ob 20/97f
    nur: Die Wandlung vollzieht sich zwar nicht schon durch die einseitige Erklärung des Käufers, sondern erst durch richterlichen Gestaltungsakt. (T5)
    Beisatz: Preisminderung. (T6)
  • 1 Ob 166/98p
    Entscheidungstext OGH 25.08.1998 1 Ob 166/98p
    Auch; nur T1; Beisatz: Der Gewährleistungsgläubiger ist nicht verpflichtet, wiederholte Verbesserungsversuche zuzulassen. (T7)
  • 2 Ob 131/98y
    Entscheidungstext OGH 25.03.1999 2 Ob 131/98y
    nur T3
  • 5 Ob 195/09a
    Entscheidungstext OGH 22.06.2010 5 Ob 195/09a
    Vgl auch; Beisatz: Die Beurteilung, ob ein Vertragsrücktritt wegen Verbesserungsverzugs oder wegen Vertrauensverlustes gerechtfertigt sei, beruht auf der einzelfallbezogenen Bewertung des jeweiligen Verhaltens der Streitteile. (T8)
  • 2 Ob 34/11f
    Entscheidungstext OGH 29.03.2011 2 Ob 34/11f
    Auch; nur T1; Beisatz: Wandlung kann bereits nach dem ersten misslungenen Verbesserungsversuch begehrt werden. (T9)
  • 1 Ob 106/13i
    Entscheidungstext OGH 29.08.2013 1 Ob 106/13i
    Auch; Beis wie T9
  • 7 Ob 45/17v
    Entscheidungstext OGH 05.07.2017 7 Ob 45/17v
    Auch; Beis wie T9
  • 6 Ob 134/18a
    Entscheidungstext OGH 31.08.2018 6 Ob 134/18a
    Vgl auch; nur T1
  • 9 Ob 83/21b
    Entscheidungstext OGH 19.05.2022 9 Ob 83/21b
    Vgl; Beis wie T9
  • 10 Ob 2/23a
    Entscheidungstext OGH 21.02.2023 10 Ob 2/23a
    Vgl; Beis wie T9; Beisatz: Dem Misslingen des ersten Verbesserungsversuchs ist gleichzuhalten, wenn nur eine Maßnahme angeboten wird, die zur Herstellung eines einwandfreien Zustandes nicht geeignet ist, während andere Maßnahmen kategorisch abgelehnt werden. Hier: Installation eines Software-Updates mit einer gemäß Art 5 Abs 2 VO 715/2007 verbotenen Abschalteinrichtung, die unter normalen Betriebsbedingungen den überwiegenden Teil des Jahres aktiv ist. (T10)
  • 3 Ob 140/22t
    Entscheidungstext OGH 25.05.2023 3 Ob 140/22t
    vgl; Beisatz wie T9
  • 3 Ob 30/23t
    Entscheidungstext OGH Ordentliche Erledigung (Sachentscheidung) 21.06.2023 3 Ob 30/23t
    vgl; Beisatz wie T10
  • 3 Ob 142/22m
    Entscheidungstext OGH 25.05.2023 3 Ob 142/22m
    vgl; Beisatz wie T9
  • 3 Ob 139/23x
    Entscheidungstext OGH Ordentliche Erledigung (Sachentscheidung) 06.09.2023 3 Ob 139/23x
    vgl; Beisatz wie T9
  • 7 Ob 191/23y
    Entscheidungstext OGH Ordentliche Erledigung (Sachentscheidung) 22.11.2023 7 Ob 191/23y
    vgl; Beisatz nur wie T9
  • 6 Ob 160/22f
    Entscheidungstext OGH 20.11.2023 6 Ob 160/22f
    vgl; Beisatz wie T9
  • 8 Ob 57/23z
    Entscheidungstext OGH Zurückweisung mangels erheblicher Rechtsfrage 15.02.2024 8 Ob 57/23z
    Beisatz wie T10

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1978:RS0018702

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

13.03.2024

Dokumentnummer

JJR_19781116_OGH0002_0060OB00741_7800000_001