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Rechtssatz RS0020500×

Rechtssatz RS0020500

Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Zivilrecht

Rechtssatznummer

RS0020500

Entscheidungsdatum

17.12.2025

Rechtssatz

Lassen aber die konkreten Umstände des Falles auf eine aus dem natürlichen Zusammengehörigkeitsgefühl unter Familienangehörigen entstandenes Wohnverhältnis schließen, so ist es Sache des Benützers der Wohnung, konkrete Umstände darzulegen und zu beweisen, die einen unzweifelhaften Schluß auf das Vorliegen eines Rechtstitels zur Wohnungsbenützung zulassen.

Entscheidungstexte

  • 4 Ob 614/89
    Entscheidungstext OGH 05.12.1989 4 Ob 614/89
  • 1 Ob 527/90
    Entscheidungstext OGH 04.04.1990 1 Ob 527/90
    Auch
  • 1 Ob 689/89
    Entscheidungstext OGH 02.05.1990 1 Ob 689/89
  • 7 Ob 616/90
    Entscheidungstext OGH 27.09.1990 7 Ob 616/90
  • 7 Ob 1653/95
    Entscheidungstext OGH 27.09.1995 7 Ob 1653/95
    Auch
  • 4 Ob 222/98w
    Entscheidungstext OGH 15.12.1998 4 Ob 222/98w
    Auch
  • 8 Ob 104/99y
    Entscheidungstext OGH 29.04.1999 8 Ob 104/99y
    Auch
  • 7 Ob 283/99i
    Entscheidungstext OGH 23.02.2000 7 Ob 283/99i
    Vgl; Beisatz: Gerade bei zwischen Familienangehörigen häufig nur schwer feststellbaren Erklärungen ist auf die aus dem gesetzten Verhalten objektiv zu erschließende Rechtsgeschäftsabsicht abzustellen. (T1)
  • 3 Ob 71/01i
    Entscheidungstext OGH 30.01.2002 3 Ob 71/01i
  • 9 Ob 116/04f
    Entscheidungstext OGH 17.11.2004 9 Ob 116/04f
    Vgl auch
  • 6 Ob 328/04k
    Entscheidungstext OGH 21.04.2005 6 Ob 328/04k
    Beisatz: Für die Bejahung eines rechtsgeschäftlichen Parteiwillens ist auch das „Vermächtnis" des Erblassers maßgeblich, auch wenn dieser ohne Zustimmung der Genossenschaft die Nutzungsrechte nicht mit Legat übertragen konnte. (T2)
  • 10 Ob 64/05t
    Entscheidungstext OGH 13.06.2005 10 Ob 64/05t
    Vgl auch
  • 7 Ob 283/08f
    Entscheidungstext OGH 14.01.2009 7 Ob 283/08f
    Auch
  • 7 Ob 32/09w
    Entscheidungstext OGH 29.04.2009 7 Ob 32/09w
    Auch; Beisatz: Bei der Abgrenzung zwischen einem widerruflichen, unter Familienangehörigen entstandenen Wohnverhältnis gegenüber einem auf vertraglicher Grundlage beruhenden Benützungsrecht ist es Sache des Benützers, das Vorliegen eines Rechtstitels zu beweisen. (T3)
  • 1 Ob 172/10s
    Entscheidungstext OGH 15.12.2010 1 Ob 172/10s
  • 1 Ob 84/11a
    Entscheidungstext OGH 24.05.2011 1 Ob 84/11a
    Auch
  • 7 Ob 230/11s
    Entscheidungstext OGH 28.03.2012 7 Ob 230/11s
  • 7 Ob 107/17m
    Entscheidungstext OGH 05.07.2017 7 Ob 107/17m
  • 6 Ob 18/18t
    Entscheidungstext OGH 28.02.2018 6 Ob 18/18t
  • 3 Ob 32/20g
    Entscheidungstext OGH 08.04.2020 3 Ob 32/20g
    Beis wie T3
  • 8 Ob 57/24a
    Entscheidungstext OGH Zurückweisung mangels erheblicher Rechtsfrage 26.06.2024 8 Ob 57/24a
    Beisatz wie T3
  • 7 Ob 191/25a
    Entscheidungstext OGH Zurückweisung mangels erheblicher Rechtsfrage 17.12.2025 7 Ob 191/25a
    Beisatz wie T3

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1989:RS0020500

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

09.03.2026

Dokumentnummer

JJR_19891205_OGH0002_0040OB00614_8900000_001