Rechtssatz RS0047513
Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)
Rechtssatznummer
RS0047513
Entscheidungsdatum
27.03.2014
Rechtssatz
Auch das Kind ist an eine pflegschaftsbehördlich genehmigte, im Wissen der beiderseitigen Einkommensverhältnisse und Vermögensverhältnisse getroffene Vereinbarung seines primär unterhaltspflichtigen Vaters mit der subsidiär unterhaltspflichtigen Mutter über den vom Vater zu leistenden Unterhaltsbetrag solange gebunden, als dadurch sein Gesamtunterhalt nicht geschmälert wird.
Entscheidungstexte
- 1 Ob 721/80
Entscheidungstext OGH 03.12.1980 1 Ob 721/80
Veröff: EFSlg 35783
- 5 Ob 566/82
Entscheidungstext OGH 30.03.1982 5 Ob 566/82
Auch; Beisatz: Und das Kindeswohl nicht gefährdet wird. Insofern bleibt auch den Eltern hinsichtlich des Kindesunterhaltes im Rahmen der gesetzlichen Regelung des § 140 ABGB in der Frage ihrer jeweiligen Beitragsleistung eine gewisse Dispositionsfreiheit gewahrt. (T1)
- 1 Ob 633/82
Entscheidungstext OGH 16.06.1982 1 Ob 633/82
- 2 Ob 612/83
Entscheidungstext OGH 28.08.1984 2 Ob 612/83
- 7 Ob 670/86
Entscheidungstext OGH 23.10.1986 7 Ob 670/86
Beis wie T1
- 1 Ob 532/88
Entscheidungstext OGH 16.03.1988 1 Ob 532/88
Veröff: ÖA 1989,167
- 1 Ob 541/88
Entscheidungstext OGH 16.03.1988 1 Ob 541/88
Beis wie T1 nur: Und das Kindeswohl nicht gefährdet wird. (T2)
- 7 Ob 634/88
Entscheidungstext OGH 22.09.1988 7 Ob 634/88
Beis wie T1 nur: Insofern bleibt auch den Eltern hinsichtlich des Kindesunterhaltes im Rahmen der gesetzlichen Regelung des § 140 ABGB in der Frage ihrer jeweiligen Beitragsleistung eine gewisse Dispositionsfreiheit gewahrt. (T3)
- 1 Ob 3/91
Entscheidungstext OGH 13.02.1991 1 Ob 3/91
Auch; Veröff: ÖA 1992,90
- 3 Ob 524/92
Entscheidungstext OGH 25.03.1992 3 Ob 524/92
Beis wie T3; Beisatz: Eine zwischen den Eltern mit pflegschaftsgerichtlicher Genehmigung getroffene Vereinbarung hindert ein rückwirkendes Abgehen von dieser Regelung nur soweit hiefür nicht besondere Gründe bestehen. Ein solcher Grund wäre eine Gefährdung oder doch Schmälerung des Unterhalts dieses Kindes, etwa durch eine gegenüber dem Zeitpunkt der Vereinbarung erheblich verschlechterte Leistungsfähigkeit der Mutter. (T4)
- 2 Ob 528/92
Entscheidungstext OGH 30.09.1992 2 Ob 528/92
- 2 Ob 538/93
Entscheidungstext OGH 17.06.1993 2 Ob 538/93
Veröff: ÖA 1994,64
- 5 Ob 520/95
Entscheidungstext OGH 27.06.1995 5 Ob 520/95
- 1 Ob 571/95
Entscheidungstext OGH 29.08.1995 1 Ob 571/95
Auch; Beis wie T1; Veröff: SZ 68/146
- 1 Ob 98/97m
Entscheidungstext OGH 15.07.1997 1 Ob 98/97m
Auch; Beis wie T1
- 4 Ob 344/98m
Entscheidungstext OGH 26.01.1999 4 Ob 344/98m
Auch
- 4 Ob 263/98z
Entscheidungstext OGH 23.02.1999 4 Ob 263/98z
Vgl auch
- 4 Ob 37/06d
Entscheidungstext OGH 20.04.2006 4 Ob 37/06d
- 10 Ob 8/06h
Entscheidungstext OGH 25.04.2006 10 Ob 8/06h
Auch; Beis wie T2
- 2 Ob 234/07m
Entscheidungstext OGH 17.12.2007 2 Ob 234/07m
Auch; Auch Beis wie T1; Beis wie T3
- 4 Ob 146/08m
Entscheidungstext OGH 20.01.2009 4 Ob 146/08m
Vgl; Beisatz: Vereinbarungen zwischen den Eltern können sich jedenfalls nur dann auf die gesetzlichen Unterhaltsansprüche der Kinder auswirken, wenn sie pflegschaftsgerichtlich genehmigt wurden. (T5)
- 4 Ob 71/08g
Entscheidungstext OGH 20.01.2009 4 Ob 71/08g
Vgl; Beisatz: Eine Vereinbarung zwischen den Eltern kann sich nur dann auf den gesetzlichen Unterhaltsanspruch eines Kindes auswirken, wenn sie pflegschaftsgerichtlich genehmigt wurde. (T6)
- 2 Ob 253/08g
Entscheidungstext OGH 16.07.2009 2 Ob 253/08g
Auch
- 1 Ob 15/14h
Entscheidungstext OGH 27.03.2014 1 Ob 15/14h
Vgl; Beis wie T6
European Case Law Identifier (ECLI)
ECLI:AT:OGH0002:1980:RS0047513
Zuletzt aktualisiert am
12.05.2014
Dokumentnummer
JJR_19801203_OGH0002_0010OB00721_8000000_001