- 13 Os 135/06m
Entscheidungstext OGH 01.08.2007 13 Os 135/06m
- 15 Os 136/06a
Entscheidungstext OGH 06.09.2007 15 Os 136/06a
- 11 Os 132/06f
Entscheidungstext OGH 23.10.2007 11 Os 132/06f
- 11 Os 131/06h
Entscheidungstext OGH 23.10.2007 11 Os 131/06h
- 14 Os 140/06d
Entscheidungstext OGH 13.11.2007 14 Os 140/06d
- 12 Os 135/06d
Entscheidungstext OGH 27.09.2007 12 Os 135/06d
- 15 Os 134/06d
Entscheidungstext OGH 15.11.2007 15 Os 134/06d
Auch
- 14 Os 138/07m
Entscheidungstext OGH 19.02.2008 14 Os 138/07m
Vgl auch
- 15 Os 156/07s
Entscheidungstext OGH 21.01.2008 15 Os 156/07s
Auch
- 15 Os 117/07f
Entscheidungstext OGH 21.01.2008 15 Os 117/07f
- 12 Os 71/08w
Entscheidungstext OGH 19.06.2008 12 Os 71/08w
Auch
- 14 Os 60/08t
Entscheidungstext OGH 26.08.2008 14 Os 60/08t
Auch; nur: Eine Planwidrigkeit des § 363a Abs 1 StPO ist nicht von der Hand zu weisen und Lückenschließung dahin gerechtfertigt, dass es eines Erkenntnisses des EGMR als Voraussetzung für eine Erneuerung des Strafverfahrens nicht zwingend bedarf. Vielmehr kann auch eine vom Obersten Gerichtshof selbst - aufgrund eines Antrags auf Erneuerung des Strafverfahrens - festgestellte Verletzung der MRK oder eines ihrer Zusatzprotokolle durch ein Entscheidung oder Verfügung eines untergeordneten Strafgerichtes dazu führen. (T1)
- 13 Os 16/09s
Entscheidungstext OGH 16.04.2009 13 Os 16/09s
Auch; Beisatz: Schon die weite Umschreibung des möglichen Prüfungsgegenstands bringt zum Ausdruck, dass diese Erneuerungskompetenz nicht auf in rechtskräftig abgeschlossenen Strafverfahren ergangene (End-)Entscheidungen beschränkt ist. Vielmehr sieht sich der Oberste Gerichtshof aufgerufen, als - nicht an völkerrechtliche Beschränkungen als Ausdruck staatlicher Souveränität gebundene - oberste Instanz in Strafrechtssachen (Art 92 Abs 1 B-VG) über die Einhaltung von Grundrechten in Strafverfahren zu wachen und dabei nicht bloß die Rechtsprechung des EGMR nachzuvollziehen, sondern erforderlichenfalls selbst Akzente ihrer Weiterbildung zu setzen. (T2)
- 15 Os 164/08v
Entscheidungstext OGH 24.06.2009 15 Os 164/08v
Vgl
- 14 Os 25/09x
Entscheidungstext OGH 12.05.2009 14 Os 25/09x
Vgl; Beisatz: Hier: Einstellungsbeschluss nach § 191 Abs 1 und 2 StPO (wegen Geringfügigkeit) und nachfolgender Erneuerungsantrag mit der Begründung, dass „durch die Ausführungen im angefochtenen Beschluss, wodurch die Schuld des Beschwerdeführers festgestellt wird" das Gebot der Unschuldsvermutung nach Art 6 Abs 2 MRK (§ 8 StPO) verletzt worden sei. Der Antrag ist zulässig, aber nicht berechtigt. (T3); Beisatz: Zwar kommt eine Verletzung des Art 6 Abs 2 MRK grundsätzlich auch dann in Frage, wenn (bloß) in der Begründung einer (nicht verurteilenden) gerichtlichen Entscheidung Schuldannahmen entsprechend deutlich zum Ausdruck gebracht werden (vgl SSt 51/8, dazu EGMR vom 26. März 1982, Nr 8269/78, Adolf gg Österreich und weiters vom 25. März 1983, Nr 8660/79, Minelli gg Schweiz); bei dieser Beurteilung können aber die Stellung der Entscheidung im Verfahren und ihre tatsächlichen Auswirkungen auf den Betroffenen nicht gänzlich außer Betracht bleiben. (T4); Beisatz: Mit dem hier bekämpften Beschluss sind keinerlei rechtliche Konsequenzen zum Nachteil des Angeklagten verbunden, der solcherart mit Sperrwirkung iSd Art 4 Z 1 7. ZPMRK außer Verfolgung gesetzt wurde. Die Entscheidungsbegründung vermag - ungeachtet der missverständlichen Wortwahl - unter keinen Umständen bindende Wirkung für ein allenfalls folgendes zivilrechtliches (RIS-Justiz RS0106015) oder disziplinarrechtliches (vgl VwGH vom 18. März 1992, 87/12/0085 und vom 18. Dezember 2008, 2007/09/0383 im Zusammenhang mit § 95 Abs 2 BDG 1979) Verfahren zu entfalten. (T5)
- 15 Os 171/08y
Entscheidungstext OGH, AUSL EGMR 14.10.2009 15 Os 171/08y
Auch
- 15 Os 42/09d
Entscheidungstext OGH 11.11.2009 15 Os 42/09d
Vgl
- 11 Os 119/09y
Entscheidungstext OGH 02.03.2010 11 Os 119/09y
Auch
- 15 Os 12/10v
Entscheidungstext OGH 21.04.2010 15 Os 12/10v
Vgl auch
- 15 Os 8/10f
Entscheidungstext OGH 26.05.2010 15 Os 8/10f
Auch
- 14 Os 87/10s
Entscheidungstext OGH 24.08.2010 14 Os 87/10s
Auch
- 14 Os 81/10h
Entscheidungstext OGH 24.08.2010 14 Os 81/10h
Auch
- 11 Os 121/09t
Entscheidungstext OGH 17.08.2010 11 Os 121/09t
Vgl auch
- 11 Os 141/10k
Entscheidungstext OGH 16.11.2010 11 Os 141/10k
Vgl auch
- 11 Os 198/09s
Entscheidungstext OGH 16.11.2010 11 Os 198/09s
Vgl auch
- 11 Os 150/10h
Entscheidungstext OGH 23.11.2010 11 Os 150/10h
Vgl auch
- 13 Os 109/10v
Entscheidungstext OGH 16.12.2010 13 Os 109/10v
Auch
- 15 Os 147/10x
Entscheidungstext OGH 15.12.2010 15 Os 147/10x
Auch
- 15 Os 98/10s
Entscheidungstext OGH 16.03.2011 15 Os 98/10s
Vgl auch
- 15 Os 184/10p
Entscheidungstext OGH 16.03.2011 15 Os 184/10p
Vgl auch
- 11 Os 14/11k
Entscheidungstext OGH 14.04.2011 11 Os 14/11k
Vgl auch
- 14 Os 12/11p
Entscheidungstext OGH 30.08.2011 14 Os 12/11p
Auch
- 12 Os 95/11d
Entscheidungstext OGH 18.10.2011 12 Os 95/11d
Vgl auch
- 13 Os 138/11k
Entscheidungstext OGH 15.12.2011 13 Os 138/11k
Auch
- 11 Os 7/12g
Entscheidungstext OGH 16.02.2012 11 Os 7/12g
Vgl
- 15 Os 4/12w
Entscheidungstext OGH 28.03.2012 15 Os 4/12w
Vgl auch
- 11 Os 84/12f
Entscheidungstext OGH 21.08.2012 11 Os 84/12f
vgl; Beisatz ähnlich wie T3
Beisatz: Nach gefestigter Rechtsprechung ist ein Erneuerungsantrag, der sich nicht auf eine Entscheidung des EGMR berufen kann, grundsätzlich zulässig. (T5) = nunmehr (T5a)
Anm: Änderung der versehentlich doppelt vergebenen Beisatznummer T5 auf T5a
- 13 Os 44/12p
Entscheidungstext OGH 30.08.2012 13 Os 44/12p
Auch
- 12 Os 158/12w
Entscheidungstext OGH 07.03.2013 12 Os 158/12w
Vgl auch
- 11 Os 92/13h
Entscheidungstext OGH 31.07.2013 11 Os 92/13h
- 15 Os 52/12d
Entscheidungstext OGH, AUSL_EGMR 11.12.2013 15 Os 52/12d
Auch
- 15 Os 177/13p
Entscheidungstext OGH 19.02.2014 15 Os 177/13p
Auch
- 14 Os 47/14i
Entscheidungstext OGH 11.09.2014 14 Os 47/14i
Auch
- 13 Os 38/14h
Entscheidungstext OGH 25.02.2015 13 Os 38/14h
Auch
- 13 Os 51/15x
Entscheidungstext OGH 19.08.2015 13 Os 51/15x
Auch
- 11 Os 60/16g
Entscheidungstext OGH 11.10.2016 11 Os 60/16g
Auch
- 14 Ns 32/17t
Entscheidungstext OGH 04.07.2017 14 Ns 32/17t
Aber; Beisatz: Für den gerichtlichen Rechtsschutz in Strafvollzugssachen, die ursprünglich von der Vollzugsbehörde entschieden wurden (§ 11 Abs 1 StVG), ist das Oberlandesgericht Wien auch in Betreff behaupteter Grundrechtsverletzungen als bundeseinheitliches Höchstgericht (§ 16a StVG) eingerichtet worden. Lückenschließung durch Anwendung des § 363a StPO kommt daher bei derartigen Strafvollzugssachen nicht in Betracht. (T6)
- 15 Os 78/17k
Entscheidungstext OGH 19.09.2017 15 Os 78/17k
Auch; Beisatz: Mit der Behauptung eines Verstoßes gegen den „Gleichheitsgrundsatz“ wird der Sache nach Art 14 MRK angesprochen. (T7)
- 13 Os 49/16d
Entscheidungstext OGH Verstärkter Senat 30.11.2018 13 Os 49/16d
Verstärkter Senat; Auch; Beisatz: Ein Antrag auf Erneuerung des Strafverfahrens kann auch im erweiterten Anwendungsbereich des § 363a StPO ‑ dessen Wortlaut folgend ‑ nur wegen einer Verletzung der MRK oder eines ihrer Zusatzprotokolle gestellt werden. (T8)
- 13 Os 155/18w
Entscheidungstext OGH 16.01.2019 13 Os 155/18w
Auch; Beis wie T8
- 12 Os 158/18d
Entscheidungstext OGH 20.01.2020 12 Os 158/18d
Vgl; Beis wie T8
- 14 Os 122/19a
Entscheidungstext OGH 14.01.2020 14 Os 122/19a
Vgl; Beisatz: Dass eine Grundrechtsbeschwerde und ein ‑ zu dieser subsidiärer ‑ Erneuerungsantrag nach § 363a StPO ohne vorangegangenes Urteil des EGMR (RS0122228) nicht zustehen, wenn sich ein behaupteter Verstoß gegen Art 5 MRK auf die Bedingungen (des Vollzugs) von Freiheitsentzug bezieht, schließt nicht aus, dass die Behauptung der Verletzung anderer Grundrechte (insb Art 3 und 8 MRK) während eines Freiheitsentzugs mittels Erneuerungsantrags geltend gemacht werden kann (in diesem Sinn bereits 14 Os 37/15w, der Sache nach auch 11 Os 148/09p; zu ursprünglich von der Strafvollzugsbehörde entschiedenen Strafvollzugssachen s aber 14 Ns 32/17t). (T9)
- 14 Ns 26/20i
Entscheidungstext OGH 21.07.2020 14 Ns 26/20i
vgl; Beisatz wie T6
- 11 Os 47/21b
Entscheidungstext OGH 17.06.2021 11 Os 47/21b
Vgl
- 24 Ds 3/22h
Entscheidungstext OGH 27.03.2023 24 Ds 3/22h
vgl; Beisatz: Eine analoge Anwendung des § 363a Abs 1 StPO im Sinne der erweiterten Erneuerungsmöglichkeit des Verfahrens ohne vorherige Anrufung des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte kommt in Disziplinarverfahren im Wege des § 77 Abs 3 DSt nicht in Betracht. (T10)
- 15 Os 78/23v
Entscheidungstext OGH 04.10.2023 15 Os 78/23v
vgl
- 15 Os 55/24p
Entscheidungstext OGH 26.02.2025 15 Os 55/24p
vgl
- 12 Os 124/24p
Entscheidungstext OGH 04.03.2025 12 Os 124/24p
vgl; Beisatz wie T6
- 15 Os 114/24i
Entscheidungstext OGH 26.02.2025 15 Os 114/24i
vgl; Beisatz: Hier: Betreffend eine Medienrechtssache (iVm § 41 Abs 1 MedienG). (T11)
- 15 Os 55/25i
Entscheidungstext OGH 20.01.2026 15 Os 55/25i
vgl
- 12 Os 37/26x
Entscheidungstext OGH 28.04.2026 12 Os 37/26x
vgl