Rechtssatz RS0049755
Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)
Rechtssatznummer
RS0049755
Entscheidungsdatum
25.03.2026
Rechtssatz
Der weite Bereich der Subventionsgewährung fällt in der Regel unter die Privatwirtschaftsverwaltung. Unter Subvention im verwaltungsrechtlichen Sinn wird eine vermögenswerte Zuwendung aus öffentlichen Mitteln verstanden, die ein Verwaltungsrechtsträger oder eine andere mit der Vergabe solcher Mittel betraute Institution einem Privatrechtssubjekt zukommen lässt, soferne sich dieses statt zur Leistung eines marktmäßigen Entgelts zu einem im öffentlichen Interesse gelegenen subventionsgerechten Verhalten bereit erklärt.
Entscheidungstexte
- 1 Ob 18/93
Entscheidungstext OGH 21.09.1993 1 Ob 18/93
- 1 Ob 33/94
Entscheidungstext OGH 23.11.1994 1 Ob 33/94
nur: Unter Subvention im verwaltungsrechtlichen Sinn wird eine vermögenswerte Zuwendung aus öffentlichen Mitteln verstanden, die ein Verwaltungsrechtsträger oder eine andere mit der Vergabe solcher Mittel betraute Institution einem Privatrechtssubjekt zukommen lässt, soferne sich dieses statt zur Leistung eines marktmäßigen Entgelts zu einem im öffentlichen Interesse gelegenen subventionsgerechten Verhalten bereit erklärt. (T1); Beisatz: Eine Subvention ist keine Zuwendung ohne Gegenleistung. (T2)
- 7 Ob 560/95
Entscheidungstext OGH 06.09.1995 7 Ob 560/95
Auch: nur: Der weite Bereich der Subventionsgewährung fällt in der Regel unter die Privatwirtschaftsverwaltung. (T3); Beisatz: Subventionsgewährung ist der Privatwirtschaftsverwaltung zuzurechnen, wenn sie nicht durch Bescheid erfolgt. (T4)
- 7 Ob 187/99x
Entscheidungstext OGH 26.01.2000 7 Ob 187/99x
Beis wie T2
- 9 Ob 95/01p
Entscheidungstext OGH 09.05.2001 9 Ob 95/01p
- 7 Ob 308/03z
Entscheidungstext OGH 31.03.2004 7 Ob 308/03z
Beis wie T2
- 9 Ob 152/03y
Entscheidungstext OGH 05.05.2004 9 Ob 152/03y
Vgl auch
- 8 Ob 117/04w
Entscheidungstext OGH 04.05.2005 8 Ob 117/04w
- 8 Ob 80/04d
Entscheidungstext OGH 21.07.2005 8 Ob 80/04d
Auch
- 6 Ob 61/05x
Entscheidungstext OGH 06.10.2005 6 Ob 61/05x
Vgl auch; Beisatz: Die Förderungsverwaltung ist im Zweifel privatrechtliches Handeln. Dies gilt auch für die Förderungsbeträge, die aufgrund der Teilnahme von Landwirten an Förderungsprogrammen im Rahmen des ÖPUL gemäß der Verordnung (EWG) Nr 2078/92 auszuzahlen sind. (T5)
- 8 Ob 141/05a
Entscheidungstext OGH 30.03.2006 8 Ob 141/05a
nur T3; Beis wie T4
- 1 Ob 229/08w
Entscheidungstext OGH 28.01.2009 1 Ob 229/08w
Auch; nur T1
- 4 Ob 8/09v
Entscheidungstext OGH 24.02.2009 4 Ob 8/09v
Auch; nur T3; Beis wie T4
- 1 Ob 208/10k
Entscheidungstext OGH 23.02.2011 1 Ob 208/10k
nur T3; Beis wie T5 nur: Die Förderungsverwaltung ist im Zweifel privatrechtliches Handeln. (T6)
- 8 Ob 10/14z
Entscheidungstext OGH 29.09.2014 8 Ob 10/14z
Auch; Beis wie T6; Beisatz: Hier: Übernahme von Haftungen nach dem ULSG. (T7)
- 1 Ob 94/24s
Entscheidungstext OGH Ordentliche Erledigung (Sachentscheidung) 08.10.2024 1 Ob 94/24s
Beisatz: Die öffentliche Förderungsverwaltung erfolgt in der Regel (und auch im Zweifel) durch privatrechtliche Handlungsformen. (T8)
Beisatz: Hier: Kurzarbeitsbeihilfe gemäß § 37b AMSG (T9)
- 10 Ob 52/24f
Entscheidungstext OGH Zurückweisung mangels erheblicher Rechtsfrage 17.12.2024 10 Ob 52/24f
vgl; Beisatz: Hier: Investitionsprämie und E-Mobilitätsförderung. (T10)
- 7 Ob 193/25w
Entscheidungstext OGH Ordentliche Erledigung (Sachentscheidung) 25.03.2026 7 Ob 193/25w
Beisatz wie T8
Beisatz: Hier: Förderung für die Leistung "Teilbetreutes Wohnen" gem § 12 Abs 3 CGW. (T11)
European Case Law Identifier (ECLI)
ECLI:AT:OGH0002:1993:RS0049755
Zuletzt aktualisiert am
06.07.2026
Dokumentnummer
JJR_19930921_OGH0002_0010OB00018_9300000_003