- 4 Ob 114/88
Entscheidungstext OGH 07.02.1989 4 Ob 114/88
Veröff: SZ 62/20 = MR 1989,61
- 4 Ob 128/89
Entscheidungstext OGH 10.10.1989 4 Ob 128/89
nur: Der Begriff der Tatsachenbehauptung wird von Lehre und Rechtsprechung zum Schutze des Verletzten seit jeher weit ausgelegt. (T1) Veröff: MR 1989,219 (Korn) = ÖBl 1990,18
- 4 Ob 120/89
Entscheidungstext OGH 26.09.1989 4 Ob 120/89
nur T1
- 4 Ob 519/90
Entscheidungstext OGH 26.06.1990 4 Ob 519/90
Veröff: SZ 63/110
- 4 Ob 112/90
Entscheidungstext OGH 11.09.1990 4 Ob 112/90
Auch
- 4 Ob 80/90
Entscheidungstext OGH 18.09.1990 4 Ob 80/90
nur T1
- 4 Ob 135/90
Entscheidungstext OGH 06.11.1990 4 Ob 135/90
nur T1; Beisatz: Auch Urteile, die nur auf entsprechende Tatsachen schließen lassen, gelten als Tatsachenmitteilung "konkludente Tatsachenbehauptung". (T2) Veröff: MR 1991,115 = ÖBl 1991,58
- 4 Ob 58/92
Entscheidungstext OGH 14.07.1992 4 Ob 58/92
nur T1; Beis wie T2; Veröff: ÖBl 1992,210
- 4 Ob 31/93
Entscheidungstext OGH 04.05.1993 4 Ob 31/93
Beisatz: Hier: Klägerin habe "gut nachgefasst". (T3)
- 4 Ob 95/93
Entscheidungstext OGH 29.06.1993 4 Ob 95/93
Veröff: MR 1993,182
- 4 Ob 133/93
Entscheidungstext OGH 30.11.1993 4 Ob 133/93
Beis wie T2
- 4 Ob 139/94
Entscheidungstext OGH 06.12.1994 4 Ob 139/94
nur T1; Beis wie T2
- 4 Ob 1022/95
Entscheidungstext OGH 28.03.1995 4 Ob 1022/95
Auch; nur T1; Beis wie T2
- 4 Ob 49/95
Entscheidungstext OGH 10.10.1995 4 Ob 49/95
nur T1; Beis wie T2; Veröff: SZ 68/177
- 4 Ob 2364/96t
Entscheidungstext OGH 17.12.1996 4 Ob 2364/96t
Auch
- 4 Ob 2205/96k
Entscheidungstext OGH 17.09.1996 4 Ob 2205/96k
Vgl auch; Beisatz: Auf die Form, in die sich die Behauptung kleidet, kommt es nicht an. So kann sich eine Behauptung bisweilen auch unter der bedingten Form - zB jemand solle betrogen haben (RG GRUR 1929, 359) - verstecken. Eine Behauptung kann auch in der Form einer Frage aufgestellt oder verbreitet werden (JBl 1938, 78). (T4)
- 4 Ob 197/97t
Entscheidungstext OGH 07.07.1997 4 Ob 197/97t
Auch; nur T1; Beis wie T2; Beisatz: Wenn sie greifbare, einem Beweis zugängliche Vorgänge zum Gegenstand haben und von einem nicht unerheblichen Teil der angesprochenen Empfänger in diesem Sinn aufgefasst werden. Dass das Verhalten eines Dritten aufgrund eigener gedanklicher Tätigkeit interpretiert und einer wertenden Stellungnahme unterzogen wird, schließt daher das Vorliegen einer Tatsachenmitteilung noch nicht aus. (T5)
- 4 Ob 189/03b
Entscheidungstext OGH 07.10.2003 4 Ob 189/03b
Vgl auch; Beisatz: Auch die Beantwortung einer Frage ist ein "aktives Tun" und kein bloß passives Verhalten. Schädigungsabsicht ist nicht erforderlich. Ob die Aussage ohne äußeren Anlass oder als Antwort auf eine Frage eines Dritten gemacht worden ist, macht für deren wettbewerbsrechtliche Beurteilung keinen Unterschied. (T6)
- 4 Ob 184/06x
Entscheidungstext OGH 21.11.2006 4 Ob 184/06x
Beisatz: Das ist bei der Behauptung eines Schutzrechtseingriffs der Fall. (T7); Veröff: SZ 2006/170
- 4 Ob 249/06f
Entscheidungstext OGH 20.03.2007 4 Ob 249/06f
Auch; Beis wie T2; Beis wie T7
- 17 Ob 18/09k
Entscheidungstext OGH 23.03.2010 17 Ob 18/09k
Auch; Beis wie T2; Beisatz: Entscheidend für die Qualifikation einer Äußerung als Tatsachenbehauptung ist, ob sich ihr Bedeutungsinhalt auf einen Tatsachenkern zurückführen lässt, der einem Beweis zugänglich ist. (T8); Beisatz: Hier: Schutzrechtsverwarnung. (T9)